Ständeratswahlen
Aargauer Wirtschaftsführer wollen SP-Frau Bruderer im Ständerat sehen

Dem Aargau steht ein heisser Wahlherbst bevor. Insbesondere der Kampf um den Ständeratssitz verspricht Hochspannung. Damit nicht genug: Nun legen sich Wirtschaftsführer fest und wolle SP-Frau Pascale Bruderer ins Stöckli hieven.

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Zieht im Kanton Aargau die SP erstmals seit 1948 wieder in den Ständerat ein? Pascale Bruderer Wyss wird diese Sensation zugetraut - weil sie bis weit ins bürgerliche Lager hinein Stimmen holen kann. Das zeigt sich beim Unterstützungskomitee, dessen Namen morgen bekannt gegeben werden sollen und die dem „Sonntag" bereits vorliegen.

Gaydoul kämpft für Bruderer

Darunter finden sich namhafte Wirtschaftsvertreter: Zum Beispiel Unternehmer und Ex-Denner-Chef Philippe Gaydoul, dem auch schon Nähe zur SVP nachgesagt wurde, Rolf Schmid, CEO der Sportbekleidungsfirma Mammut, René Herzog, CEO der Herzog Kull Group und Verwaltungsrat des FC Aarau oder Philip Funk, Anwalt, FDP-Mitglied und Verwaltungsrat der AZ Medien (Herausgeberin des «Sonntags»). Mit dabei ist auch Ursula Renold, Direktorin des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie.

Damit konkurrenziert Pascale Bruderer insbesondere den SVP-Kandidaten Ulrich Giezendanner und CVP-Mann Kurt Schmid (Präsident des Gewerbeverbandes), die mit Wirtschaftsnähe punkten wollen. Für die FDP tritt im Aargau die bisherige Ständerätin Christine Egerszegi wieder an. In einer AZ-Umfrage lag Bruderer klar vorn, gefolgt Egerszegi.

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