Sonntagsverkäufe

Aargauer Regierung will zwei bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe

Sonntagsverkäufe sollen im Aargau auf zwei Tage beschränkt bleiben.

Sonntagsverkäufe sollen im Aargau auf zwei Tage beschränkt bleiben.

Im Kanton Aargau soll es bei zwei bewilligungsfreien Sonntagsverkäufen pro Jahr bleiben. Damit zieht der Regierungsrat die Konsequenz aus dem Nein des Volkes zu vier Sonntagsverkäufen. Der Kanton soll die Daten der Sonntagsverkäufe festlegen können.

Die zwei Sonntagsverkäufe in der Adventszeit seien unbestritten, hält der Regierungsrat in seinem Bericht vom Freitag fest. Diese Regelung soll im kantonalen Einführungsgesetz zum Arbeitsrecht des Bundes verankert werden.

Eine weitergehende Regelung hatte in der Volksabstimmung im vergangenen Juni Schiffbruch erlitten. Mit einer Nein-Mehrheit von 53,6 Prozent lehnten die Stimmberechtigten die Vorlage ab. Linksparteien und die Kirchen setzten sich gegen die Bürgerlichen durch.

Ursprünglich vier Sonntage vorgesehen

Der Regierungsrat und der Grosse Rat hatten den Gemeinderäten die Kompetenz geben wollen, ab 2011 zwei zusätzliche bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe pro Jahr festlegen zu können. Im Aargau hätte es somit zwei kantonsweite und zwei regional unterschiedliche Sonntagsverkäufe gegeben.

Für den neuen Entwurf zum Einführungsgesetz übernahm der Regierungsrat die anderen, weitgehend unbestrittenen Bestimmungen aus der ersten Vorlage. Parteien und Verbände können sich zu den Vorschlägen des Regierungsrates bis zum 25. Februar äussern.

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