Nach Kindesentführung

Aargauer Polizei erhält erste Hinweise weiterer möglicher Opfer von Grüsel-Pablo

Bei der Aargauer Polizei haben sich Personen gemeldet, die mit dem Entführer in Kontakt standen (Symbolbild)

Bei der Aargauer Polizei haben sich Personen gemeldet, die mit dem Entführer in Kontakt standen (Symbolbild)

Bei der Aargauer Polizei haben sich Personen gemeldet, die mit dem nach einer Kindesentführung verhafteten 32-jährigen Schweizer angeblich in Kontakt gestanden haben.

Bislang hätten sich vereinzelte Personen gemeldet, sagte Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Hinweise würden nun ausgewertet.

Die Polizei sucht seit Freitag nach jungen Mädchen, die vom 31-Jährigen kontaktiert oder getroffen worden waren. Es müsse mindestens acht weitere Personen geben. Auch könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter weitere Mädchen in seiner Wohnung zu Besuch gehabt habe.

Der Mann war am vergangenen Sonntag in Avegno TI verhaftet worden. Die Polizei befreite die Teenagerin, die rund 24 Stunden in seiner Gewalt gewesen war. Er hatte sie sexuell missbraucht.

Gemäss Ermittlungsbehörden hatte der Entführer das junge Opfer gezielt auf einer als seriös geltenden Internet-Plattform für Babysitting angesprochen. Die beiden standen während Wochen miteinander in Kontakt.

Am Samstag hatte er das Mädchen in der Nähe von Aarau abgeholt - unter dem Vorwand, es solle ein Kind seiner angeblichen Schwester hüten.

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