Zofingen/Pennsville (USA)

Aargauer in New Jersey: «Jetzt geht es an die Reparatur der Schäden»

Roger Kilchenmann ist erleichter, das «Sandy nicht so schlimm wie angenommen gewütet hat.

Roger Kilchenmann ist erleichter, das «Sandy nicht so schlimm wie angenommen gewütet hat.

Roger Kilchenmann hat den zerstörerischen Hurrikan Sandy gut überstanden. Der Zofinger lebt in Pennsville im US-Bundesstaat New Jersey, der besonders stark vom Sturm getroffen wurde. Doch der Exil-Aargauer hatte Glück im Unglück.

«Alles in allem haben wir Schwein gehabt» - dem Zofinger Roger Kilchenmann ist die Erleichterung anzuhören, als er gestern Nachmittag telefonisch Radio Inside über die vergangene Nacht berichtete, in der Hurrikan Sandy über seinen Wohnort Pennsville im US-Staat New Jersey fegte. «Zurzeit regnet es zwar noch, doch haben die Stürme abgenommen», so der 33-jährige Zofinger, der in den USA arbeitet.

«Bei uns in der Umgebung ist die Zerstörung nicht dermassen schlimm und alle Häuser stehen noch», sagt Kilchenmann, dessen Frau im Inneren des Landes bei ihren Eltern Zuflucht gefunden hat, mittlerweile aber wieder bei ihrem Gatten ist.

Nun gehe es daran, die entstandenen Schäden zu reparieren und alles wieder einzurichten. Zur Zeit des Interviews waren auch die Stromversorgung sowie das mobile Telefonnetz intakt, doch «es fragt sich, für wie lange». Es sei von Quartier zu Quartier verschieden, «manchmal stellt der Strom ab, dann geht er wieder an».

Explosionen wie Wetterleuchten

In Erinnerung bleibt Roger Kilchenmann auch das rote und blaue «Wetterleuchten», das er in der Nacht des Öfteren beobachten konnte. Jedoch war dies kein Naturphänomen, sondern es handelte sich in Wirklichkeit um Transformatoren, die explodierten, da Bäume auf elektrische Leitungen fielen.

Zur Stimmung unter der Bevölkerung indes konnte der Zofinger noch keine Auskunft geben. «Man sieht noch nicht viele Leute. Diese befinden sich entweder noch in ihren Häusern oder haben diese verlassen und sind noch nicht zurückgekehrt.» Aber «Sandy» sei sicherlich Hauptthema unter den Einwohnern: «Es ist momentan das Einzige, worüber man spricht.»

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