Wahlen 2019

Aargauer BDP und EVP wollen mit Listenverbindung Nationalratssitz sichern

Seit acht Jahren für die BDP im Nationalrat: Bernhard Guhl.

Seit acht Jahren für die BDP im Nationalrat: Bernhard Guhl.

Im Kanton Aargau gehen BDP und EVP für die Nationalratswahlen im Herbst eine Listenverbindung ein. Die Parteien geben sich überzeugt, mit diesem Schulterschluss mindestens einen Sitz zu erobern. Seit acht Jahren sitzt Bernhard Guhl für die BDP im Nationalrat.

Mit der Listenverbindung sollen die Mitte gestärkt und den Wählerinnen und Wähler eine attraktive Alternative zu den Polen Links und Rechts geboten werden, wie BDP und EVP am Freitag mitteilten. Die beiden Parteien zählen sich zu den "konstruktiven Kräften mit humanitärem und ökologischem Gewissen".

Aufgrund des Wähleranteils der Parteien bei den letzten Nationalratswahlen und dank des Wettbewerbs unter den zwei Parteien sei mindestens ein Sitz garantiert, heisst es weiter. Bei den Abstimmungen gehörten beide Parteien oft zu den Gewinnern.

Vor vier Jahren hatten BDP, EVP und GLP auch die Gruppierung Ecopop sowie die Sozial Liberale Bewegung in die Listenverbindung aufgenommen. Vor acht Jahren hatten BDP und GLP im Aargau auf Anhieb je einen Nationalratssitz gewonnen.

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