Gesundheitswesen

Aargauer Amtsärzte erhalten mehr Geld

Die Aargauer Ärzte erhalten mehr Geld.

Die Aargauer Ärzte erhalten mehr Geld.

Im Kanton Aargau erhalten Amtsärzte eine höhere finanzielle Entschädigung. Der Grosse Rat hat dies gegen den Willen der SVP-Fraktion beschlossen. Damit wird die Jahresentschädigung für Amtsärzte von 4500 auf 20000 Franken erhöht.

Die bessere Vergütung der nebenamtlichen Tätigkeiten soll mithelfen, die Nachwuchsprobleme zu lösen und weitere Rücktritte von Amtsärzten zu verhindern. Den Kanton kostet die höhere Entschädigung rund eine Million Franken pro Jahr.

Amtsärzte leisten Nacht- und Wochenend-Pikettdienst, gefährliche Einsätze und nehmen Umsatzeinbussen in der eigenen Praxis in Kauf. Die bisherige Entschädigung von 4500 Franken pro Jahr ist nach Meinung des Parlamentes nicht mehr zeitgemäss.

Die Pikettentschädigung wird künftig 300 Franken pro Werktag und 800 Franken für Wochenend- sowie Feiertage betragen. Anträge aus der Reihe der SVP, die Entschädigungen tiefer festzulegen, fanden keine Mehrheit.

Langes Pflichtenheft

Amtsärzte nehmen Untersuchungen des Körpers im Auftrag der Justizbehörden vor. Sie klären zudem die Zurechnungs-, Verhandlungs- und Hafterstehungsfähigkeit ab. Sie sind weiter befugt, an den Schulen zur Epidemiebekämpfung Impfungen anzuordnen.

Die amtlichen Tierärzte, die über keine Festanstellung verfügen, erhalten nun ein Jahresentschädigung von 4500 Franken, wie der Grosse Rat weiter beschloss.

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