Der Nutzen der Standortmarketingorganisation Greater Zurich Area (GZA) liege für den Kanton Aargau weit unter den Erwartungen, hält der Regierunsrat fest. Während der fünfjährigen Dauer der Mitgliedschaft konnten aufgrund der Zusammenarbeit mit der GZA nur wenige Unternehmen angesiedelt werden.

Der Aargau übt denn auch schon seit längerem Kritik an der Organisation und velangte unter anderem Veränderungen an der Organisation, der Ausrichtung und der Finanzierung der GZA. Regierungsrat Urs Hofmann wollte zudem die Region Basel in den Verbund einbinden. Da hier nichts geschehen ist, hat der Regierungsrat die bisherige Probemitgliedschaft auf Ende Oktober vorläufig beendet.

Kooperation mit Basel?

Die GZA bleibe für den Kanton nur dann eine mögliche Option für das internationale Standortmarketing, wenn die geforderten Effizienzsteigerungen realisiert würden. Der Aargau war seit 2005 Probemitglied bei der GZA.

Der Regierungsrat will in den nächsten Monaten nun verschiedene Alternativen für das internationale Marketing prüfen. Denkbar ist die Zusammenarbeit mit anderen bestehenden Standortmarketingorganisationen oder die Schaffung einer neuen Standortmarketingorganisation in der Nordschweiz. Möglich sind auch Leistungsvereinbarungen mit privaten Dienstleistern, die über ein breites Netz von international tätigen Agenten in den Zielregionen des Kantons verfügen.