Aargau
Aargau mit Überschuss von 33,8 Millionen Franken

Der Kanton Aargau hat zum achten Mal in Folge einen Rechnungsabschluss mit schwarzen Zahlen vorgelegt. Die Staatsrechnung 2010 weist einen Überschuss von 33,8 Millionen Franken aus.

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Positive Staatsrechnung. (Symbolbild)

Positive Staatsrechnung. (Symbolbild)

Keystone

Der Regierungsrat blicke auf ein «erfolgreiches Jahr» zurück, sagte Roland Brogli, Vorsteher des Departementes Finanzen und Ressourcen (DFR) am Donnerstag vor den Medien in Aarau. Die sparsame Haushaltführung und mehr Steuereinnahmen hätten zum guten Ergebnis geführt.

Für das Jahr 2010 hatte der Aargau eine schwarze Null budgetiert. Um dies zu erreichen, beschloss das Parlament, die Staatsrechnung aus seinem «Sonderkässeli» mit 68 Millionen Franken zu stützen.

Auf dieses Geld aus der Bilanzausgleichsreserve mit Überschüssen aus früheren Jahren konnte der Kanton jedoch verzichten. Die Millionen will der Regierungsrat später für den Fall verwenden, dass die Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) an die Kantone ganz oder teilweise wegfallen sollte.

Unter dem Strich bleibt ein Überschuss von 33,8 Millionen Franken. Bereits abgezogen wurden dabei Zusatzfinanzierungen und Kreditübertragungen von 59,5 Millionen Franken.

Der Kanton reduzierte auch seine Schulden um insgesamt 239 Millionen Franken auf 1,631 Milliarden Franken. Der Aufwand und Ertrag beliefen sich auf je rund 4,7 Milliarden Franken.

Mehr Steuereinnahmen

Der Aargau nahm vor allem mehr Kantonssteuern ein als veranschlagt. Die Nachträge seien unerwartet hoch ausgefallen und die Wirtschaft habe sich besser entwickelt als erwartet, hiess es.

Der Steuerertrag der natürlichen Personen belief sich auf 1,498 Milliarden Franken und damit um um 14,7 Millionen Franken höher als veranschlagt. Der Ertrag der juristischen Personen betrug 362,5 Millionen Franken - 61,5 Millionen Franken höher als budgetiert. Beide Erträge sind höher als die Steuereinnahmen von 2009.