Zwei Pilzler haben letztes Jahr ihren Ausflug in den Wald mit einem Spitalaufenthalt gebüsst, wie die Stadt mitteilt: Ein Kind hatte von einem Faserling gegessen, was zum Glück keine Vergiftung zur Folge hatte. Ein Erwachsener musste mit Verdacht auf eine Knollenblätterpilz-Vergiftung ins Spital. Untersuchungen aber zeigten, dass die Person essbare Einsiedlerwulstlinge gegessen hatte. In beiden Fällen wurden die Pilze nicht der amtlichen Kontrolle vorgelegt, so die Mitteilung.

Drei Kilogramm giftige Pilze

Insgesamt haben die Aarauer Pilzkontrolleure letztes Jahr 114 Kontrollen durchgeführt und über 148 Kilogramm Pilze begutachtet. Davon mussten bei 48 Kontrollen mehr als 21 Kilogramm ungeniessbare sowie bei 15 Kontrollen knapp 3 Kilogramm giftige Pilze aussortiert werden. Laut Mitteilung hatte das Pilzjahr 2014 mit den Röhrlingen und Schirmlingen sehr früh begonnen. Aufgrund des nassen Wetters folgten bald weitere Pilzarten. Die fehlende Wärme aber führte dazu, dass die Pilze eher klein wuchsen.

Auch in dieser Saison können Aarauer ihre Pilze kostenlos prüfen lassen. Die Kontrolleure sind Margrith Montalta (Küttigen), Margrit Schmid (Suhr), Hans Blattner (Küttigen) und Ruedi Jean-Richard (Aarau). Details über Kontrollzeiten und -orte gibt es auf www.aarau.ch/pilzkontrollen. (az)