Aarau

Zukunftstag im Kantonsspital Aarau: Alle wollten den Patienten spielen

In der Spitalapotheke sahen die Kinder, wie eine Infusion vorbereitet wird.

In der Spitalapotheke sahen die Kinder, wie eine Infusion vorbereitet wird.

Das Kantonsspital liess sich für die Kinder seiner Angestellten ganz schön etwas einfallen: Der Zukunftstag bot ein kurzweiliges, vielfältiges Programm, das gleichzeitig viele interessante Fakten über die Arbeit im Aarauer Krankenhaus vermittelte.

Nicht weniger als 145 Zehn- bis Fünfzehnjährige konnten gestern am nationalen Zukunftstag das Kantonsspital in Aarau besuchen. Doch selbst mit dieser hohen Anzahl Plätze konnte die Nachfrage nicht vollständig gedeckt werden.

Die Töchter, Nichten, Neffen und Patenkinder der Spital-Angestellten durchliefen am Morgen in Gruppen einen Postenlauf in die verschiedenen Bereiche des Spitals, am Nachmittag durften sie ihre Angehörigen bei deren Arbeit begleiten.

Röntgen tut nicht weh

Beim Postenlauf standen unter anderem Ernährungsberatung und ein genauer Einblick in einen Rettungswagen auf dem Programm. Fast alle Hände schossen in die Luft, als es darum ging, wer als Vorführ-Patient auf die Bahre liegen darf, doch nur zwei durften. Die Kinder lernten auch, wie viel Zucker in einem Pack Gummibärli enthalten ist, wie oft pro Tag der Rettungswagen ausrücken muss, und dass röntgen nicht wehtut. Am meisten Freude bereitete den kleinen Besuchern die mit Sirup gefüllte Spritze, die sie als Andenken mitnehmen durften. Mit dem Geschenk wurde in der Pause sogleich herumgespielt. So unruhig und laut es in den Pausen und auf dem Weg zum nächsten Posten auch zuging, so still und konzentriert waren die Kinder dafür, während die Experten auf den Stationen über ihre Arbeit berichteten.

Einige der Kinder können sich durchaus vorstellen, einmal im Spital zu arbeiten, ein paar haben sogar schon konkrete Pläne. Ein Mädchen erzählte hingegen, sie wolle auf keinen Fall Ärztin werden, weil sie kein Blut sehen könne.

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