Budget

Zehn Jahre in Folge hält Gränichen am Steuerfuss fest

Um die Ausgaben einzudämmen, sind fürs nächste Jahr keine Lohnerhöhungen in der Gemeindeverwaltung vorgesehen. (Symbolbild))

Um die Ausgaben einzudämmen, sind fürs nächste Jahr keine Lohnerhöhungen in der Gemeindeverwaltung vorgesehen. (Symbolbild))

Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 111 Prozent. Das Budget 2021 sieht ein Minus von 224'300 Franken vor.

Zehn Jahre in Folge: Seit 2012 setzt Gränichen auf den Steuerfuss von 111 Prozent. Geht es nach dem Gemeinderat, wird dieser auch für 2021 so belassen. Die Coronakrise mache eine Schätzung der Steuereinnahmen schwierig, steht in den Unterlagen zum Budget 2021. Der Gemeinderat folgt den Prognosen des Kantons, wonach die Steuererträge um 2,5 Prozent tiefer ausfallen werden als 2020.

Um die Ausgaben einzudämmen, sind fürs nächste Jahr keine Lohnerhöhungen in der Gemeindeverwaltung vorgesehen. Das operative Ergebnis 2021 wird aber dennoch mit einem Minus von 224'300 Franken budgetiert.

Gemeindeversammlung wird über Budget entscheiden

Der Gemeinderat rechnet mit Investitionsausgaben für ein neues Fahrzeug der Feuerwehr, die Erneuerung der Schulinformatik, die Traglufthalle des Schwimmbads Suhr-Buchs-Gränichen sowie die Erschliessung Oberfeld und für diverse Strassensanierungen. Von den 4,87 Mio. Franken Nettoinvestitionen werden weniger als die Hälfte – 44,4 Prozent –selbstfinanziert.

Die Abschreibung des neuen Werkhofs im Moortal kostet ab 2021 jährlich 313'100 Franken. Dank der Zusammenarbeit mit Suhr beim Kindes- und Erwachsenenschutz spart Gränichen 43'200 Franken. Wegen Vandalismus will der Gemeinderat aber für 57'200 Franken Videokameras an den Schulanlagen installieren lassen. Die Gemeindeversammlung wird am 20.November über das Budget 2021 entscheiden. (dvi)

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