Die Massenentlassung von General Electric hat Folgen für Oberentfelden: Der US-Konzern hebt den dortigen Standort auf, wie er am Montagmorgen mitteilt. 

Konkret wird der Standort Oberentfelden nach Birr verlegt. Dafür investiert GE Power 40 Millionen Franken. 

Nach dem Umzug sollen Baden und der ausgebaute Produktionsstandort Birr gemeinsam zu den 3 grössten GE Power-Standorten der Welt.

Die Aargauer Regierung bewertet dies zwar insofern positiv, als dies ein "deutliches Zeichen" sei, dass die Produktionskapazitäten im Aargau langfristig erhalten bleiben. Er hält aber auch fest, dass dies für die Gemeinde Oberentfelden "ein herber Verlust" sei. 

Im Dezember war zu GE Grid in Oberentfelden noch die Rede, dass 50 der 500 Mitarbeiter gehen müssen. Der damalige Gemeindeammann Markus Werder (SVP) war damals noch erleichtert, weil er davon ausging, dass das schlimmste Szenario, die Schliessung des Standorts, ausgeblieben ist. Nun ist der Worst Case für die Gemeinde doch noch eingetroffen. 

Die GE Grid ist aus der ehemaligen Hochspannungsabteilung der «Sprecher + Schuh» entstanden, die wiederum 1986 an die Alstom verkauft wurde und danach veräussert wurde. (pz)