Neue Überbauung
Wohnraum für fast 300 neue Einwohner in Suhr

Die alte «Butteri» und die anderen Häuser am Bahnhof Suhr werden abgerissen. Sie machen Platz für 156 neue Wohnungen.

Katja Schlegel
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Die alten Häuser weichen der neuen Überbauung mit 156 Wohnungen.

Die alten Häuser weichen der neuen Überbauung mit 156 Wohnungen.

Katja Schlegel

Seit Juni tut sich was auf dem Areal nördlich des Suhrer Bahnhofs: Auf dem östlichen Drittel des Landstreifens zwischen Bernstrasse Ost und Bahnhof, dem Baufeld A, starteten die Arbeiten am Rohbau des Wohn- und Gewerbebaus «Suhrportal». Im Dezember lagen auch das Abbruch- und das Baugesuch für die Überbauung der restlichen Parzelle auf: Entstehen sollen hier neun Häuser mit 156 Wohnungen und Platz für knapp 300 Bewohner. Dazu werden sämtliche heute noch stehenden Gebäude abgerissen, darunter die alte «Butteri», bis 1973 Produktionsstandort des Aargauer Milchverbandes. Bauherrin ist die Anlagestiftung der Credit Suisse, entworfen wurde die Überbauung von den Aarauer Frei Architekten.

Die Überbauung mit Backsteinfassade besteht aus drei- bis fünfgeschossigen Gebäuden, die rund um einen Innenhof gruppiert sind. Während die drei Gebäude entlang der neuen Bahnhofstrasse freistehend sind, wurden die Häuser entlang der Bernstrasse als Ensemble konstruiert. Während bei der benachbarten Liegenschaft auf Baufeld A die Räume im Erdgeschoss für Gewerbe reserviert sind, handelt es sich bei dieser Überbauung um eine reine Wohnüberbauung.

Durch die Anhebung des Hofes um 80 Zentimeter liegen die Erdgeschosswohnungen an der Aussenseite des Baufelds nicht bodeneben zur Strasse hin, sondern werden zu Hochparterrewohnungen. Ausserdem sind bei sämtlichen Wohnungen zur stark befahrenen Bernstrasse die Terrassen und Balkone sowie die natürlich belüfteten Zimmer zum Hof hin ausgerichtet. Über diesen Hof werden auch sämtliche Häuser erschlossen. Dieser wird mit einem Spielplatz und verschiedenen Sitzmöglichkeiten als Aufenthaltsfläche für die Bewohner des gesamten Gestaltungsplanperimeters gestaltet.

Im Untergeschoss entstehen eine Garage mit 99 Abstellplätzen sowie Technik- und Kellerräume. Oberirdisch stehen entlang der Bahnhofstrasse acht Besucherplätze sowie auf diesem Baufeld insgesamt 220 Veloabstellplätze zur Verfügung. Generell ist für die Überbauung der Minergie-Standard mit kontrollierter Lüftung vorgesehen. Die Wärme liefert eine Grundwasserwärmepumpe. Die Kosten für Bau und Umgebungsarbeiten belaufen sich auf 30,1 Millionen.