«Ich bin auf dem Weg nach Liestal. Ich arbeite dort in einem Ingenieur- Büro. Am Morgen pendle ich rund eine Stunde zwischen Brugg und Liestal mit dem Zug. Abends fahre ich meistens mit dem Velo nach Hause, deshalb habe ich es auch dabei. Ich brauche rund eineinhalb Stunden mit dem Velo. Die Velofahrt ist okay: Bis Gelterkinden hat es oft viel Verkehr und dann wieder über den Bözberg – es ist aber nicht so schlimm. Velofahren ist meine grosse Leidenschaft; schon als Kind bin ich gerne auf dem Velo gesessen.

Es ist einfach ein super Transportmittel und man hat nicht viel länger als mit dem Zug. Anstatt also mit dem Zug nach Hause zu fahren und dann in ein Fitnessstudio zu gehen, mache ich gleich auf dem Nachhauseweg Sport. Ich fahre auch Velorennen. Das letzte Rennen war die ‹Tortour›. Das ist der grösste mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt. Das Rennen startet und endet in Schaffhausen, es führt über mehrere Alpenpässe rund um die Schweiz. Ich bin 400 Kilometer gefahren.

Meine Frau und unsere beiden Kinder fahren auch sehr gerne Velo. Es ist ein wunderbares Gefühl mit der Familie draussen in der Natur Zeit zu verbringen. Ich habe an der ETH Umweltingenieurwissenschaften studiert. Nach dem Studium habe ich meinen Zivildienst geleistet. Dann war ich zwei Mal in Südamerika mit dem Velo. Ich bin vom untersten Punkt, bis zum nördlichsten Punkt Südamerikas gefahren: 15 000 Kilometer habe ich mit dem Velo zurückgelegt. Zurück in der Schweiz habe ich in einem kleinen Büro als Umweltingenieur angefangen. Nachdem das Büro vor fünf Jahren von einem anderen Unternehmen aufgekauft wurde, wechselte ich in das Büro nach Liestal.» (kbw)