«Wir können Stadt»

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Aarau «Wir freuen uns, dass die Initiative von Zürich aus ging», erklärte Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker. Unter dem Titel «Wir können Stadt»fand in der Aeschbachhalle6 ein Stadtentwicklungsanlass statt. Die Zürcher suchten unter anderem die Aussensicht, wie Anna Schindler, Direktorin Stadtentwicklung Zürich erklärte. Aarau sei ein wichtiger Teil des Metropolitanraumes Zürich.

In der Podiumsdiskussion unter der Leitung von AZ-Redaktorin Sabine Altorfer waren sich Schindler und Hilfiker einig, dass eine Stadt sich nur dann gut entwickeln kann, wenn sie floriert, wenn sie neben Wohnungen auch gute, zukunftsgerichtete Arbeitsplätze hat. «Die wirtschaftliche Entwicklung ist zentral», meinte Hilfiker. Allerdings würden die Googels uns Amazons dieser Welt nicht nach Aarau kommen. Hilfiker betontein diesem Zusammenhang die Bedeutung des Flughafens. «Wir benötigenden direkten Zugang mit guten Bahnverbindungen.»

Was die Partizipation bei der Stadtentwicklung anbetrifft, sagte der Stadtpräsident: «Wenn man eine Stadt wie Aarau entwickeln will, braucht es einen Konsens, der mehrheitsfähig ist.»

Die Zürcherin Anna Schindler sagte: «Wir müssen dafür sorgen, dass wir beim Wachsen die Lebensqualität behalten.» Dazu trage die Kultur ganz viel bei, meinte Melanie Mor­genegg, Leiterin der Aarauer Abteilung Kultur. Mit auf dem Podium war der Buchser Einwohnerrat Reto Fischer: Er bedauerte insbesondere, dass seine Gemeinde beim Zukunftsraum nicht mitmacht. (uhg)