Aarau

Wildpark Roggenhausen erlebt erfolgreiches Jahr – nur die Wildschweine brauchen noch Geduld

Die Erweiterung des Wildsaugeheges lässt auf sich warten. Die Frischlinge im Wildpark Roggenhausen stört dies aber kaum.

Die Erweiterung des Wildsaugeheges lässt auf sich warten. Die Frischlinge im Wildpark Roggenhausen stört dies aber kaum.

Hinter dem Wildpark Roggenhausen liegt ein erfolgreiches Jahr ohne störende Zwischenfälle. Noch aber bleibt das Amt des Parkleiters vakant. Auf sich warten lässt auch die Erweiterung des Wildsaugehege.

Der Wildpark Roggenhausen hat laut Peter Heuberger, dem Präsidenten des Träger­vereins, ein «ruhiges und erfolgreiches 2019» erlebt. Der langjährige Stadtoberförster und Parkleiter Christoph Fischer wurde pensioniert. Dessen Nachfolger Fabian Dietiker verliess die Stadt nach wenigen Monaten und nach der Wahl zum Kantonsoberförster wieder. Seither ist das Amt des Parkleiters vakant, Dietiker verbleibt aber noch im Vorstand, bis sich die personelle Situation geklärt hat.

Die Zahl der Tiere im Wildpark hat im Berichtsjahr um 11 auf total 160 abgenommen, vor allem nach einem Tausch von zehn Roggi-Steinböcken mit dem Tierpark Straubing in Bayern gegen den neuen Platzhirsch Silvio.

Wegen der Coronakrise muss die Generalversammlung vom 14. Juni um ein Jahr verschoben werden. Noch nicht entscheidungsreif ist die Sanierung des Restaurants, ein Geschäft der Ortsbürgergemeinde Aarau. Auf sich warten lässt auch die Erweiterung des Wildsaugeheges, laut dem Jahresbericht «ein langwieriges zonen- und baurechtliches Verfahren» mit dem angrenzenden Kanton Solothurn. Die Wildschweine liessen sich davon nicht beeindrucken, die zwei Bachen brachten im Frühjahr nicht weniger als 17 Frischlinge auf die Welt.

Die Jahresrechnung 2019 weist einen Überschuss von rund 8000 Franken aus, das Vermögen steigt auf 134700 Franken. Hauptträgerin des Wildparks ist die Ortsbürgergemeinde Aarau mit 249000 Franken pro Jahr, was dem gesamten Personalaufwand entspricht.

Die Mitglieder- und Gönnerbeiträge der rund 1400 Roggenhausen-Fans schlagen mit gut 52000 Franken zu Buche. Legate im Umfang von total 25000 Franken gingen im letzten Jahr von Marlies Fiechter-Graf, Küttigen, und von den verstorbenen Aarauern Urs Peter Frey und Kurt Wassmer ein. (hr)

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