Einwohnerrat

Wie reagiert Aarau auf den Klimawandel?

Die Bodenversiegelung führt zu stärkerer Hitzebelastung – auch in Aarau.

Die Bodenversiegelung führt zu stärkerer Hitzebelastung – auch in Aarau.

Wo steht Aarau in Sachen klimaangepasste Stadtentwicklung? Das will Einwohnerrat Peter Jann (GLP) vom Stadtrat in einer Anfrage wissen. Es geht einerseits darum, einen Beitrag zur Verhinderung weiterer Klimaerwärmung zu leisten. Und andererseits darum, mit den bereits bestehenden korrekt umzugehen. «Auf lokaler Ebene vermindert die bauliche Verdichtung die Durchlüftung der Städte, die Versiegelung fördert die Hitzeabstrahlung und verstärkt zusammen mit dem Verkehr die Hitzebelastung während der hohen Sommertemperaturen durch die Wärmeinseleffekte zusätzlich», führt Peter Jann aus.

Der Grünliberale verweist in seiner Anfrage auch auf nationale Programme sowie auf andere Gemeinden, die sich bereits intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt haben. Zum Beispiel Sitten. Die Walliser Kantonshauptstadt erlebte seit 1984 den schweizweit stärksten Temperaturanstieg: 0,5 Grad pro Jahrzehnt. Wie der «Walliser Bote» schreibt, wurde deshalb schon vor Jahren ein Projekt für klimaangepasste Stadtentwicklung lanciert. Es gibt einen Leitfaden sowie Broschüren mit Tipps, wie insbesondere Bauherren etwas gegen die Problematik tun können. Etwa durch das Pflanzen geeigneter Bäume.

Der Kanton Aargau hat ebenfalls eine Broschüre herausgegeben. Der «Klimawandel-Check für Gemeinden» soll die lokalen Behörden bei der klimaangepassten Raumplanung unterstützen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. (NRO)

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