Fernwärme
Wie eine Frau den Aarauern einheizen will

Die Stadt Aarau nutzt den Erweiterungsbau Museum Schlössli, um die Energieziele, welche die Aarauerinnen und Aarauer an der Urne gesetzt haben, umzusetzen und sich als Energiestadt weiter zu profilieren.

Hubert Keller
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Vorige Woche haben auf dem Schlossplatz die Bauarbeiten zu einem nachhaltigen und wirtschaftlichen Fernwärmeprojekt begonnen. Dieses besteht aus einer Heizzentrale mit einer kombinierten Wärmepumpen-/Kühlanlage in der heute nicht mehr genutzten Zivilschutzanlage unter dem Kasino-Parking.

Idealer Standort

Der Standort ist ideal, da er zentral liegt und über genügend Fläche für eine grössere Energiezentrale verfügt. Zudem besteht bereits ein Stollen mit Wasserleitung zwischen dem Kasinopark und der Mühlemattstrasse. Dort befindet sich bereits ein Grundwasserbrunnen. Dessen Wasser kann im Winter zum Heizen, im Sommer zum Kühlen verwendet werden.

Eigentümerin und Betreiberin ist des Fernwärmeverbundes ist die IBAarau, die in das Projekt 15 Millionen Franken investiert. Projektleiterin Corinna Hunziker ist begeistert: «Die Stadt verbessert die CO2-Bilanz und seine Lebensqualität.»

Die in der Heizzentrale erzeugte Wärme bzw. Kälte fliesst in speziell isolierten Rohren zu den einzelnen Gebäuden. In einer ersten Phase sollen im Herbst 2013 der Museumserweiterungsbau und die Überbauung Mühlemattstrasse an das Versorgungsnetz angeschlossen werden. Anschliessend folgen die Gebiete Schlossplatz und City Märt. Es ist vorgesehen, das Wärmenetz kontinuierlich auszubauen.

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