Aarau/Lausanne

Weitere Schlappe für die Gegner des Aarauer Stadions: Sie hatten sich wegen Corona verkalkuliert

Stadion Aarau: Visualisierung des «Torfeld Süd».

Stadion Aarau: Visualisierung des «Torfeld Süd».

Die Gegner des Aarauer Stadions waren zu spät mit ihrer Einsprache. Obendrein hat ihnen das Bundesgericht sogar noch die Kosten für das Verfahren auferlegt.

Auf einem Nebenkriegsschauplatz haben die Aarauer Stadiongegner erneut eine Niederlage erlitten. Das Bundesgericht hat eine Abstimmungsbeschwerde abgewiesen. Und das erst noch unter Kostenfolge: Die fünf Beschwerdeführer müssen insgesamt 1000 Franken zahlen. Die Beschwerdeführer stammen aus Kreisen der Grünen und der SP. Mit dabei ist auch der Vorzeige-Einsprecher, der im Dezember 2019 geschrieben hatte, er werde sich «in Zukunft an keinen juristischen oder medialen Massnahmen gegen das Projekt beteiligen».

Entscheid des Verwaltungsgerichts wird noch erwartet

Er wird sich verteidigen, es sei in der Beschwerde gar nicht um das Stadion sondern um den Entscheidungsprozess für die neue Aarauer Bau- und Nutzungsordnung (BNO) gegangen. Hätte die Beschwerde Erfolg gehabt, hätte das zu einer weiteren Verzögerung des Stadions geführt. Vor Bundesgericht ging es jetzt nur noch um die Frist für die Einreichung der Beschwerde. Die Stadiongegner waren zu spät gewesen, weil sie im Frühling geglaubt hatten, der cornabedingte Fristenstillstand gelte auch in ihrem Verfahren.

Auf dem Hauptkriegsschauplatz im Kampf um das Stadion warten der Stadtrat, die Investoren und natürlich auch die Gegner auf einen Entscheid des Verwaltungsgerichtes. Er wird im Frühling erwartet. Es geht um eine von 20 Personen unterzeichnete eine Beschwerde gegen die «Teiländerung Nutzungsplanung Torfeld Süd, Stadion 2017». Die Teiländerung ist von den Aarauer Stimmbürgern im November 2019 gutgeheissen worden.

Die unendliche Geschichte des Aarauer Stadions:

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

Meistgesehen

Artboard 1