Aarau

Weitere 35 Personen sind gegen die geplante Mitteldamm-Entfernung

Der bei Hündelern und Spaziergängern beliebte Mitteldamm (r.) soll der Kraftwerksanierung geopfert werden. Archiv

Der bei Hündelern und Spaziergängern beliebte Mitteldamm (r.) soll der Kraftwerksanierung geopfert werden. Archiv

Die Bürgerinitiative «Alti Badi» hat sich in die Kraftwerks-Diskussion eingeschaltet. Die Unterzeichnenden begrüssen in ihrer Stellungnahme die Erneuerung des Kraftwerks an sich. Sie stören sich aber an der vollständige Entfernung des Mitteldamms.

Unter den rund 40 Stellungnahmen, die im Mitwirkungsverfahren zu den Kraftwerks-Plänen der Eniwa beim Kanton Solothurn eingereicht wurden, befindet sich nicht nur eine mit 49 Unterzeichnenden, sondern auch eine mit 35. Sie stammt von der Bürgerinitiative «Alti Badi Aarau» und wird vertreten von Urs Hochstrasser.

Die Unterzeichnenden begrüssen in ihrer Stellungnahme die Erneuerung des Kraftwerks ohne Querbauten und Türmli sowie die Verbesserung für die Fische und die Modernisierung der Anlage an sich. Ein Dorn im Auge ist ihnen aber die vollständige Entfernung des Mitteldamms. Diese sei «unnötig, unverhältnismässig, unwirtschaftlich und kann nur im alten Geist der Maximierung der Erträge verstanden werden». Selbst die «behauptete Zusatzenergie» könne den Verlust für Mensch und Natur nicht wettmachen. Die Unterzeichnenden schlagen vor, das Geld statt in die Damm-Entfernung lieber in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren. Und sie werfen unter anderem die Frage auf, ob eine Verschiebung des Damms möglich wäre, die den gleichen hydraulischen Effekt hätte, den Kanal aber erhalten würde.

Die Eniwa hat mitgeteilt, die Anregungen aus dem Mitwirkungsverfahren so weit als möglich berücksichtigen und im Frühjahr 2019 die Optimierungen vorstellen zu wollen. (ksc) 

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