Kommando Halt in Sachen Zukunftsraum Aarau: Die Projektsteuerung will zuerst die Referendumsabstimmungen in Suhr und Unterentfelden abwarten, bevor die Planung weitergeht.
Im November haben die Gemeinden Aarau, Suhr, Unterentfelden, Oberentfelden und Densbüren über Kredite für die Ausarbeitungsphase des Zukunftsraums abgestimmt. Die Kredite wurden überall genehmigt - ausser in Suhr. Dort und in Unterentfelden wurden aber Referenden gegen die Entscheide ergriffen, die am 12. Februar (Suhr) respektive am 21. Mai (Unterentfelden) an die Urne kommene. Die Projektsteuerung des Zukunftsraums hat deshalb entschieden, erst Anfang Juni 2017 über das weitere Vorgehen zu informieren. Dann ist klar, welche Gemeinden noch mit an Bord sind.
«Die Projektsteuerung hält am Ziel fest, die ersten Ergebnisse der Ausarbeitungsphase im 2018 den Gemeindeversammlungen und dem Einwohnerrat Aarau vorzulegen», heisst es in einer gestern verschickten Medienmitteilung. Der Entscheid, sich an der detaillierten Prüfung von Fusionsprojekten zu beteiligen, sei einer von mehreren Zwischenbeschlüssen. «Diese erfolgen jeweils beim Übergang zur nächsten Teilphase und dienen dazu, die Ergebnisse zur Diskussion zu stellen und den Prozess demokratisch zu legitimieren.» Dem Marschhalt kann die Projektsteuerung offenbar etwas Gutes abgewinnen: «Die intensiven Gespräche in der Bevölkerung stärken die demokratische Legitimität und tragen zur breiten Abstützung des Projektes bei.»