Aarau
Wegen Noro-Virus: Hirslandenklinik setzt Operationen aus

Das Noro-Virus hält die Hirslandenklinik in Aarau in Atem. Stationäre Patienten wurden separiert, Operationen sicherheitshalber verschoben. Der Notfallbetrieb wird aber aufrecht erhalten.

Jürg Krebs
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Hirslandenklinik in Aarau
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Norovirus an der Hirslandenklinik: Quarantäne für einige Patienten, verschobene Operationen.
Norovirus an der Hirslandenklinik: Quarantäne für einige Patienten, verschobene Operationen.

Hirslandenklinik in Aarau

Jürg Krebs

Einige Patienten und Mitarbeitende der Hirslandenklinik in Aarau sind an Brechdurchfall erkrankt. "Bei sechs stationären Patienten wurden Norovieren als Erreger nachgewiesen", wie Mediensprecher Claude Kaufmann auf Anfrage bestätigt.

Das Spital versucht nun, die Ausbreitung des Virus' zu verhindern, denn Noroviren sind laut Kaufmann "sehr ansteckend". Deshalb wurden die betroffenen Personen isoliert und gewisse Operationen, die am Montag hätten stattfinden sollen, wurden verschoben. Auch die Reinigungstätigkeit sei verstärkt worden, ebenso die hygienischen Schutzmassnahmen.

Seit Sonntag ist laut Kaufmann kein neuer Noro-Fall mehr aufgetreten. Angehörigen empfiehlt die Hirslandenklinik, am Montag und Dienstag "auf Besuche zu verzichten".

"Grundsätzlich läuft der Spitalbetrieb unter erhöhten Sicherheitsmassnahmen normal weiter", so Kaufmann. "Auch der Notfallbetrieb ist uneingeschränkt gewährleistet."

In der Schweiz erkranken im Jahr rund 400'000 Personen am Noro-Virus. Wie lange die Spezialmassnahmen an der Klinik andauern ist offen.