kaz. Aarau

Von der Schülerin zur Lehrerin: Wie das Kaufmännische Ausbildungszentrum die Laufbahn einer jungen Frau prägte

«Mein Schulpapi»: Melissa Alpsoy über den kaz.-Gründer Franz Bohnenblust.

«Mein Schulpapi»: Melissa Alpsoy über den kaz.-Gründer Franz Bohnenblust.

Franz Bohnenblust, ehemaliger Schulleiter vom kaz. in Aarau, prägte ihre Laufbahn: Wie Melissa Alpsoy zuerst als Schülerin ans kaz. ging und dann dort Lehrerin wurde.

Eine Pädagogik-Studentin an der Fachhochschule Brugg hatte die Idee, ihre Studienarbeit zum Thema «Frontalunterricht als guter Unterricht» zu verfassen. Nicht gerade trendy, um es mal so zu sagen. Zu viel Militär, eine Pädagogik démodé schwang irgendwie darin mit. Und wer sollte der Studentin als gutes Beispiel dienen für «guten Frontalunterricht»? Franz Bohnenblust vom kaz. in Aarau.

Die Studentin hiess Melissa Alpsoy und war mal im kaz. selber Schülerin gewesen. Während entscheidender Jahre, sagt sie: «Ich hätte es ohne das kaz. nicht geschafft.» Bohnenblust, den damaligen Schulleiter, nennt sie – auch nicht gerade der Jargon unserer Zeit – «meinen Schulpapi. Versäumte ich wieder mal die Schule, rief er an und mahnte mich eindringlich an den Plan».

All das gipfelte in einem bemerkenswerten Wechsel: Melissa Alpsoy, die Schülerin, ging sozusagen um die Schulbank herum und steht jetzt, genauer: seit 2015, auf der anderen Seite im kaz. – als Lehrerin für Deutsch, Deutsch-Korrespondenz und Tastaturschreiben. Man darf annehmen – mit gewisser Neigung zum Frontalunterricht. (mad.)

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