Aarau

Viele kleine neue Wohnungen in der Aarenau

Die Visualisierung aus der Vorprojektphase 2016.

Die Visualisierung aus der Vorprojektphase 2016.

Mit dem Baufeld 8 in der Aarenau wird eine der letzten freien Parzellen der Stadt überbaut. Nun liegt das Gesuch auf.

Während in der Aarenau auf Baufeld 2 wegen einer (inzwischen abgewiesenen) Submissionsbeschwerde nur das Unkraut in der Baugrube wuchert, tut sich auf Baufeld 8 ganz im Nordosten der Aarenau etwas. Anfang Juli wurden die Profilstangen aufgestellt, die die Masse der künftigen Überbauung anzeigen. Nun liegt das entsprechende Baugesuch bei der Stadtverwaltung öffentlich auf.

Auf grosse Wohnungen verzichtet

Auf grosse Familienwohnungen mit 5,5 oder 4,5 Zimmern hat die Fortimo bewusst verzichtet, wie Elias Zürcher, Leiter Vermarktung, sagt: «Entscheidend für die Wohnungsgrösse ist für uns letztlich die Anzahl der tatsächlich im Haushalt lebenden Personen.» Zwar sei der Flächenbedarf pro Bewohner in den letzten Jahren gestiegen. Doch handle es sich dabei vielmehr um einen Wunsch denn um ein zwingendes Bedürfnis, so Zürcher weiter. «Wir verfügen zusammen mit unseren externen Zusammenarbeitspartnern über gute Marktkenntnis und meinen, dass wir die Grösse der Wohnungen und insbesondere deren Layout sowie das gesamte Wohnungskonzept auf die aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten haben.»

Laut Projektbeschrieb der Berner «Büro B Architekten AG» werden die Fassaden mit einer vertikalen Holzverschalung in braungrauer Farbe gestaltet. «Am Waldrand und an der Aare prägt das Holz das Baufeld und es wird zu einem identitätsstiftenden Element für die Überbauung.» Das Bauvorhaben wird in Minergie-Standard realisiert und die Wärme wird aus Grundwasserwärmenutzung erzeugt. Der Innenhof gliedert sich in verschiedene Bereiche; während die Wegfläche asphaltiert wird, werden um die privaten Sitzplätze herum Grünbereiche mit Kleinbäumen, Sträuchern, Stauden und Gräsern angelegt. Im Innenhof sind ausserdem ein Gemeinschaftsplatz sowie ein Spielplatz samt Sitzbänken geplant.

Die Fortimo Invest AG investiert rund 13 Millionen Franken in die Überbauung und wird diese im eigenen Portfolio behalten. Der Baubeginn erfolgt im optimalen Fall nächstes Jahr, der Bezug Ende 2019 / Anfang 2020. Das Gesuch liegt noch bis zum 14. August auf.

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