Buchs
Viele Ideen für den Buchser Bärenplatz

Die AZ hat in den letzten Wochen einigen Buchser Einwohnerratskandidaten die Frage gestellt, was mit dem brachliegenden Bärenplatz passieren soll. Fast alle waren sich einig, dass sinnvoll ist, was die IG «Bärenplatz für alle» im Moment macht.

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Sieht nicht toll aus, könnte aber gestaltet werden: der Bärenplatz.

Sieht nicht toll aus, könnte aber gestaltet werden: der Bärenplatz.

Mario Heller

Die IG «Bärenplatz für alle» sammelt nämlich Mithilfe der Bevölkerung Ideen und entwickelt verschiedene Varianten, zu denen am Ende das Volk Stellung nehmen kann. Konsens herrscht auch darüber, dass aus dem Bärenplatz ein Ort werden soll, wo die Menschen zusammenkommen, um zu verweilen. «Der Bärenplatz ist ideal, um ein in Buchs derzeit fehlendes Begegnungszentrum zu gestalten», sagt etwa Fabio Sutter (CVP).

Naturnähe ist den Einwohnerratskandidaten wichtig. «Mit einer Öffnung zur Suhre schafft man eine wunderbare Naherholungsmöglichkeit, welche auch Platz für Kinder bietet», sagt dazu Raphael Markstaller (glp). Das Thema Verpflegung wurde mehrmals angesprochen, ein paar Einwohnerräte wünschten sich eine (temporäre) Gartenbeiz. Es fielen auch Stichworte wie Sitzgelegenheiten, Spielgeräte, Bäume, Pavillon für Konzerte oder Pétanque-Sandplatz.

«Ich denke, dass nur wenig Mittel für einen solchen Begegnungsraum nötig wären und es keine finanzielle Belastung für unsere Gemeinde sein müsste», meint Rebecca Wetter (SP). «Eine kombinierte Nutzung, öffentlich und privat, wäre hinsichtlich Kosten und Nutzen für Buchs eine ideale Lösung», sagt Oliver Esser (FDP).

Ob nun explizit oder implizit ausgedrückt: Eine grossflächige Überbauung ist nicht im Sinne der Einwohnerratskandidaten. «Auf dem Bärenplatz darf auf gar keinen Fall ein Wohn- oder Bürogebäude gebaut werden», sagt Samuel Hasler (SVP).

Im vergangenen Mai haben die Buchser an der Urne mit fast zwei Dritteln Nein gesagt zum Verkauf einer grossen Parzelle zwischen Gemeindesaal und Mitteldorfstrasse, der ehemalige Standort des Gasthofs «Bären». Die Aarauer ADAG AG hatte 2,8 Mio. Franken dafür geboten und plante eine Überbauung. (NRO)