Die Gruppe Detektive mischte sich unter die Marktbesucher. Ermittlung «inkognito» sozusagen. Der Adler – das Wahrzeichen von Aarau – wurde gestohlen. Um an die Informationen zu kommen, spielten die Kinder mit der Marktfrau ein Spiel. Ein Vogelliebhaber sei der Täter, brachten sie so in Erfahrung. Dies war allerdings nur der Erste von vier Hinweisen. Durch die ganze Stadt führte sie die Spur.

Die Hilfe der Detektive brauchte auch der Schlossherr. Er wurde von einem bösen Geist bedroht, der sich mit dem Schwert nicht besiegen liess. Um den Bann zu brechen, mussten die Detektive Rätsel lösen. Trotz Regenwetter hatten die Kinder Spass an der Schnitzeljagd und fanden mit viel Einsatz schliesslich das Diebesgut. Die spannende Jagd wurde durch die Pfadi Aarau organisiert.

Beim Stadtbach suchte eine Frau verzweifelt nach ihrem Hund – und fischte dabei ein blutgetränktes Hemd aus dem Wasser. Ob dies etwas mit den «schwierigen Ereignisse der letzten Woche» zu tun hatte? Der Stadtpräsident vertröstete die Medienschaffenden auf später, legte aber sein Amt nieder. Und eine Frau mass im Rasen des Kasino-Parks den PH-Wert und stellte fest: «So sauer, als ob darunter eine Leiche liegen würde.» Die Organisatorin der «Krimi-Stadtführung», derweil leicht gestresst von den unerwarteten Ereignissen, aber dennoch freundlich lächelnd durch die Stadt hetzend: «Bitte stellen Sie sich in einen U-förmigen Halbkreis». Im Baustil der Altstadthäuser sei die «florale Phase» ersichtlich, erfuhren die Teilnehmer.

Bei der Krimi-Stadtführung wurden keine historischen Daten über Aarau genannt. Dafür gab es viel Wortwitz, Schauspiel, Verwirrung und Verbrechen. Den Zuschauern gefiel es. Sie belohnten die Schauspieler mit Lachern und am Schluss mit Applaus und «Zugabe»-Rufen.