Kölliken

Verkauf des Elektrizitätswerks alles andere als sicher

IBAarau will gross einsteigen: Aber noch ist offen, ob die Kölliker dem Verkauf ihres Stromversorgers EWK Energie AG zustimmen werden.

IBAarau will gross einsteigen: Aber noch ist offen, ob die Kölliker dem Verkauf ihres Stromversorgers EWK Energie AG zustimmen werden.

Zwei Tage vor der Abstimmung an der Gemeindeversammlung ist offen, ob die Kölliker dem Verkauf ihres Stromversorgers EWK Energie AG zustimmen werden. Und das, obwohl die IBAarau 12 Millionen Franken bezahlen will.

Ein Angebot, das laut dem zuständigen Gemeinderat Christoph Müller (FDP) «sämtliche Erwartungen des Gemeinderates übertroffen hat». Doch die Skepsis scheint gross zu sein: Als erste teilte die SP mit, sie lehne den Verkauf einstimmig ab.

Man verstehe nicht, weshalb ein rentables Geschäft veräussert werden solle. Und jetzt melden auch die Freisinnigen, die Partei von Gemeinderat Müller, dass es an ihrer Versammlung eine «lange, heisse Diskussion» über den EWK-Verkauf gegeben habe. Schliesslich beschloss die FDP mit 14 zu 8 Stimmen bei einigen Enthaltungen die Ja-Parole.

Ganz anders die EVP: Sie entschied einstimmig, dem Verkauf zuzustimmen. An ihrer Versammlung war neben dem zuständigen Gemeinderat auch IBA-Chef Hans-Kaspar Scherrer zugegen. (uhg)

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