Bereits seit Jahren wird darüber diskutiert, das Kasernenareal für die zivile Nutzung zugänglich zu machen. 2030 läuft der Vertrag der Armasuisse mit dem Kanton aus. Während zunächst davon ausgegangen wurde, dass die Armee sich spätestens bis dann vom Areal zurückzieht, wurde mit der Zeit immer deutlicher, dass ein vollkommener Rückzug der Armee wohl nicht geplant ist.

Der Verein «Neues Kasernenareal» möchte sich damit nicht zufrieden geben. Er setzt sich dafür ein, die zivile Teilnutzung bereits früher zu ermöglichen. Der Verein sieht das Areal als eine wichtige Verbindungsachse. Besonders für FussgängerInnen und Velofahrer würde eine direkte Überquerung eine Entlastung bedeuten.

Der Verein platziert nun eine neue Motion und fordert den Stadtrat dazu auf, «beim Kanton Aargau und Armasuisse dahingehend einzuwirken, die Durchquerung des Kasernenareals für FussgängerInnen und VelofahrerInnen zu ermöglichen.» Konkret wird gefordert, dass «das Haupttor an der Laurenzvorstadt und das Südtor Apfelhausenweg/Kasernenstrasse dauerhaft für den zivilen Langsamverkehr geöffnet werden.» (mon)