Densbüren
Veraltete Geräte: Schule braucht 30'000 Franken für neue iPads

Die Gemeinde Densbüren stellt einen Kreditantrag für die Sanierung des Trottoirs an der Dorfstrasse und für den Ersatz der iPads an seiner Schule – ein neues Gerät kostet dabei rund 830 Franken.

Nadja Rohner
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Für die Schüler der Schule Densbüren sollen iPads vorhanden sein – dazu sind insgesamt 35 Geräte nötig. (Symbolbild)

Für die Schüler der Schule Densbüren sollen iPads vorhanden sein – dazu sind insgesamt 35 Geräte nötig. (Symbolbild)

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Wenn die Stimmbürger von Densbüren am 15. August über ihren Verbleib im «Zukunftsraum Aarau» abstimmen, sind einige Würfel schon gefallen. Dann wird bereits klar sein, ob Oberentfelden (stimmt am 31. Mai ab), Unterentfelden (4. Juni) und Suhr (14. Juni) konkrete Fusionsprojekte prüfen wollen. Immerhin: Für Densbüren ist vor allem das Ja aus Aarau entscheidend, und das ist bereits durch den Einwohnerrat gefallen.

Der Gemeinderat legt den Stimmbürger das gemeinschaftlich Erarbeitete Leitbild zur möglichen neuen Kantonshauptstadt vor und beantragt gleichzeitig, dass sich die Gemeinde an der anstehenden Fusionsanalyse beteiligt. Den Kredit für die gesamte Ausarbeitungsphase, wovon die Fusionsanalyse ein Teil ist, wurde schon 2016 genehmigt (40'000 Franken).

Trottoir muss saniert werden

Während der «Zukunftsraum» ein eher abstraktes Konstrukt ist, geht es bei einem weiteren Kreditantrag um Handfestes: 150'000 Franken soll die Sanierung des Trottoirs und der Wassersteine an der Dorfstrasse in Asp kosten. Sie seien auf der gesamten Strassenlänge in einem schlechten Zustand, so der Gemeinderat in der Abstimmungsbotschaft. Eine Sanierung der Strasse selber sei aber derzeit nicht geplant.

Weitere 30'000 Franken beantragt der Gemeinderat für den Ersatz der IT-Infrastruktur an der Schule Densbüren. «Der Einsatz von iPads hat sich in den letzten Jahren im Unterricht der Schule Densbüren bestens bewährt und einen festen Platz eingenommen», heisst es im Kreditantrag.

Die seit 2013 eingesetzten Geräte seien aber in die Jahre gekommen und genügten den heutigen Anforderungen nicht mehr. «Zudem soll allen Schülern der Zugang zu den Geräten ermöglicht werden, wofür insgesamt 35 Geräte vorhanden sein müssen.» Die Kosten für ein neues Gerät belaufen sich auf 830 Franken, hinzukommen Installationskosten. Mit dem Verkauf der 21 alten Geräte will man ungefähr 840 Franken einnehmen.

Traktandiert ist auch die Rechnung 2017. Sie schliesst mit einem Plus von knapp 583'500 Franken ab, was deutlich besser ist als das budgetierte Plus von nur rund 7000 Franken. Zurückzuführen ist dies vor allem auf Mehreinnahmen bei den Einkommenssteuern (Rechnungsjahr sowie Vorjahre) und bei den Aktiensteuern. Im Bereich «gesetzlich wirtschaftliche Hilfe» konnten ausserdem gegenüber dem Budget fast 120'000 Franken eingespart werden.

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