Auenstein
Vandalen wüten bei Schule – nun setzt die Gemeinde eine Belohnung aus

Bei der Auensteiner Schule haben Unbekannte gewütet. Die Gemeinde hat eine Belohnung auf Hinweise ausgesetzt und prüft den Einsatz von Kameras.

Nadja Rohner
Drucken
Teilen
Durchgesengte Storen-Schnur.

Durchgesengte Storen-Schnur.

zvg
Vandalismus in Auenstein

Vandalismus in Auenstein

zvg

Was für eine Sauerei: In Auenstein gehen die Vandalen um. Laut einer Mitteilung der Gemeinde haben sie im August beim Turnhallengebäude ihr Unwesen getrieben. «Die Eternitfassade wurde grossflächig zertrümmert, die Schnüre an einer Lamellenstore mit einem Feuerzeug verbrannt und in der Pausenhalle ein Betondeckel zerstört», heisst es in der Mitteilung. Laut Rudolf Frei, Leiter des Technischen Dienstes, beläuft sich die Schadenssumme auf rund 2500 Franken. Die Turnhalle stammt aus den 1960er-Jahren. Ein schwacher Trost: Das brandneue Schulhaus blieb unbeschädigt.

Der Gemeinderat hat, wie in solchen Fällen üblich, Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Ausserdem setzt er eine Belohnung von 500 Franken aus für Hinweise an die Regionalpolizei oder den Gemeinderat selber, die zur Ermittlung der Täterschaft führen. Diese nicht alltägliche Massnahme begründet der Gemeinderat damit, dass er «ein Zeichen setzen will» und «solche Verfehlungen nicht einfach hinnimmt».

Kommt hinzu: In Auenstein haben das Littering und die Lärmimmissio-nen zugenommen. Der Gemeinderat spricht von «inakzeptablen Ausmassen». Betroffen sei vor allem der Bereich bei den Schulanlagen und beim «Wöschhüsli». «Der Gemeinderat prüft den punktuellen Einsatz von Videokameras, um gegen grobe Sachbeschädigungen und Verunreinigungen gezielt vorgehen zu können.»