Das ungewöhnliche Legat ist dem Jahresbericht 2017 des Vereins Wildpark Roggenhausen zu entnehmen. Das Legat wurde direkt unter dem langfristigen Fremdkapital verbucht und erscheint, anders als das ebenfalls 2017 eingegangene Legat von Marlies Fiechter-Graf aus Küttigen in der Höhe von 18 000 Franken, nicht in der laufenden Rechnung.

Unverhoffter Geldsegen für Wildpark Roggenhausen

Unverhoffter Geldsegen für Wildpark Roggenhausen

Ein Senior vermachte dem Wildpark über 1 Million Franken. Das Geld soll für aussergewöhnliche Investitionen eingesetzt werden.

Die Millionenspende soll, wie Vereinspräsident Peter Heuberger auf Anfrage mitteilt, «für besondere Investitionsprojekte» verwendet werden. Das «Roggi» wird immer wieder mit Legaten bedacht, und dass diese für die Realisierung von Projekten verwendet werden, für die sonst die Ortsbürgergemeinde aufkommen müsste, hat Tradition. So konnte beispielsweise auch das Kaninchengehege finanziert werden.

Zu den ersten Nutzniessern des Millionenlegats könnten die Wildschweine im «Roggi» zählen. Peter Heuberger weist darauf hin, dass geplant ist, ihnen ein bisschen mehr Auslauf zu gönnen. Wie und wo ihr Territorium erweitert werden kann, sei aber noch «eine technische Knacknuss». Weil das Land auf Aargauer wie auf Solothurner Gebiet liegt, brauche es Bewilligungen beider Kantone, insbesondere, was den Wasserbau am Roggenhausenbach und Rodungen angehe, schreibt Heuberger im Jahresbericht des Vereins. (uw)