Auenstein

«Unfallopfer» rastet gegen Sanitäter aus: Polizei setzt Pfefferspray ein

Die Polizei musste mit einem Pfefferspray vorgehen.

Die Polizei musste mit einem Pfefferspray vorgehen.

Nach einer «Schein-Kollision» blieb ein unbekannter Mann in Auenstein minutenlang regungslos auf der Strasse liegen – dann attackierte er plötzlich die Sanitäter. Die Polizei musste den Angolaner in Handschellen in eine psychiatrische Klinik führen.

Wilde Szenen in Auenstein: Am Montagabend um 21 Uhr rannte auf der Austrassen zwischen Auenstein und dem Ortsteil Au plötzlich ein unbekannter Mann direkt vor ein Auto. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei konnte der Automobilist im letzten Moment noch ausweichen und so eine Kollision verhindern.

Trotzdem blieb der unbekannte Mann auf der Strasse liegen, weshalb neben einer Patrouille der Kantonspolizei auch eine Ambulanz anrückte. Als die Sanitäter eintrafen, lag der Mann noch immer regungslos auf der Fahrbahn.

Anzeige wegen Gewalt und Drohung

Als sie ihn betreuen wollten, wehrte sich der Mann jedoch plötzlich. Laut der Kantonspolizei «rastete er gar aus» und griff die Sanitäter und Polizisten an. Beim folgenden Handgemenge setzte die Polizei Pfefferspray ein und legte den Mann in Handschellen.

Nachdem er sich beruhigt hatte, brachte die Ambulanz den 37-jährigen Angolaner für weitere Untersuchungen ins Kantonsspital Aarau. Inzwischen befindet er sich in einer psychiatrischen Klinik.

Weshalb sich der im Kanton Basel-Stadt wohnhafte Mann in Auenstein aufhielt und weshalb er vor das Auto rannte, ist noch unklar. Die Kantonspolizei wird ihn deshalb noch befragen. Er muss ferner mit einer Anzeige wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte rechnen.

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