Kommentar

Umfahrungsprojekt: Am Schluss alles anders?

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Man möchte es den Suhrern und all denjenigen, die durch das Dorf hindurchfahren müssen, gönnen, wenn es möglichst schnell eine Entlastung gäbe. Ob sich das Projekt Veras dereinst realisieren lässt? Fest steht: Es wird sicher noch sehr lange gehen. Der Baustart im Jahr 2025 wird nur möglich sein, wenn das Baubewilligungsverfahren beschwerdefrei ablaufen sollte – was ein Wunder wäre. Und im politischen Entscheidungsprozess wird der hohe Preis sicher noch zu reden geben.

Dies umso mehr, als viele es für schwer verständlich halten, dass der historische Fehler, der Nicht-Anschluss des Wynentals an die A1 zwischen Suhr und Gränichen, nicht ausgebügelt wird. Je länger der Veras-Entscheidungs- und Bewilligungsprozess dauert, desto näher kommt er dem A1-Ausbau auf sechs Spuren. Wer weiss, ob sich da nicht plötzlich noch etwas bewegt?

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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