Aarau

Überraschung am Aareufer: Wer spielt da so schön?

Überraschend: Hitoshi und sein Alphorn am Aarauer Aareufer.

Überraschend: Hitoshi und sein Alphorn am Aarauer Aareufer.

Eigentlich habe ich ja nach dem Nest im Gebüsch Ausschau gehalten. Dort, am Aarauer Aareufer, wo jeweils die Schwanbar steht und die Schwäne ihre Eier ausbrüten. Stattdessen fand ich einen alphornspielenden Japaner.

Der Mann, der am Dienstagnachmittag die wunderschönen Klänge seines Instrumentes über die Aare schickte, heisst Hitoshi (28). Er kam vor vier Jahren aus Hiroshima in die Schweiz. Eigentlich wohnt er in Zürich, wo er an der Zürcher Hochschule der Künste Waldhorn studiert. In Aarau hatte er am Morgen Musikunterricht genommen, später will er einen Freund treffen, mit dem er ein japanisch-schweizerdeutsches Sprachtandem bildet.

Aarau? «Mega schön»

Die freien Stunden nutzte er zum Üben: „Ich liebe Alphörner, deshalb habe ich mir eins gekauft. Ein gebrauchtes. Es stammt von einem Mann aus Karlsruhe, der es seit 30 Jahren hatte, aber gar nicht spielen kann.“ In Aarau war Hitoshi schon ein paar Mal – besonders an Konzerten der Argovia Philharmonic. Auch die Stadt gefällt ihm: „Die Atmosphäre ist mega schön.“

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