Damit hatten die 122 Aktionäre, die an der 15. Generalversammlung der FC Aarau AG teilnahmen, nicht gerechnet: Der Chef der Firma HRS, die im Torfeld Süd das Stadion mit den vier Hochhäusern realisieren will («Plan B»), erschien am Dienstagabend im Aarauer «Schützen». Und er wäre auch bereit gewesen, Fragen zu beantworten – wenn denn jemand eine gestellt hätte.

«Ich hätte mich vorgestellt als Martin Kull, Bürgerort Niederlenz», erklärte der Unternehmer beim Fototermin nach der GV. Und er betonte, warum er mit seiner Präsenz ein Zeichen setzte: «Das Stadion liegt mir am Herzen. Wir wollen es realisieren.» FCA-Präsident Alfred Schmid freute sich: «Es war wichtig, dass Sie da waren.» Kull ist am Dienstagabend in die Ostschweiz zurückgefahren, um am Mittwochmorgen bereits wieder in Aarau zu sein. Es geht an einer Sitzung mit der Task Force des Stadtrates um die weitere Planung, Fragen des Gestaltungsplans, aber auch um die zehn Einsprachen.

An der Generalversammlung genehmigten die Aktionäre alle Geschäfte diskussionslos. Die FC Aarau AG steht finanziell gut da. (uhg)