Aarau

Überdacht mit dem grössten Folienkissen der Welt: Aarauer weihen neuen Bahnhofplatz ein

Das weltgrösste Folienkissen überdacht den festlich eingeweihten Bushof beim Bahnhofplatz.

Das weltgrösste Folienkissen überdacht den festlich eingeweihten Bushof beim Bahnhofplatz.

Regierungsrat Stephan Attiger schmeichelte bei der Eröffnung des neuen Bushofes den Aarauern: «Es ist schön, in Aarau anzukommen.» Der neue Bushof sei das Aushängeschild einer modernen, lebendigen Stadt.

Die Big Band Aarau gab mit der Fanfare aus «Also sprach Zarathustra» das wuchtige musikalische Signal: Der Bus mit den geladenen Gästen fuhr ein. Stadtpräsident Marcel Guignard, begleitet von Stadtweibel Toni Aeschbach und seinen Kollegen im Stadtrat, setzte als erster den Fuss auf den Boden des Bushofs, den das neue Wahrzeichen der Kantonshauptstadt, die «Wolke», überspannt.

Als Guignard die obligate Rede gehalten hatte, meinte Moderatorin Ka Marti, die Worte des Stadtpräsidenten hätten etwas Befreites und Beschwingtes gehabt. Wen wunderts, verglich Architekt Stephan Jauslin doch die Planung mit «einer langen Reise auf unwegsamem Gelände».

Er freue sich, dass Beharrlichkeit und Geduld sich gelohnt hätten, sagte Guignard. Dass es sehr viel Geduld gebraucht hatte, belegte Stadtbaumeister Felix Fuchs mit Zahlen: Er erinnerte sich an mehr als 20 Projektvarianten für den Bushof mit verschiedensten Untervarianten.

«Wer für die Öffentlichkeit plant und baut, sieht sich mit fast unendlich vielen Wünschen und Anliegen konfrontiert, die auf engstem Platz erfüllt werden sollen», sagte Fuchs. Dennoch ist der Bahnhofplatz «doppelt so gross» wie früher, wie Architekt Jauslin erklärte: Der vor kurzem noch unübersichtliche, überstellte, triste Platz wurde nämlich vom Ballast befreit, wirkt heute aufgeräumt und angenehm.

«Aarau hat guten Grund auf Wolke 7 zu schweben», meinte Regierungsrat Stephan Attiger in Anspielung an die «Wolke», das Bushofdach und neue Wahrzeichen der Stadt. Bahnhof und Bahnhofplatz seien Wegmarken einer guten Stadt- und Siedlungsentwicklung, die fortgesetzt werde mit Torfeld Süd, dem Stadion und der späteren Erweiterung des Bahnhofs Richtung Osten.

Hunderte hatten sich zum Fest eingefunden. Sie genossen den von der Stadt offerierten Apéro, die swingenden Melodien der Big Band und die Sonne, profitierten von den Sonderangeboten und Wettbewerben der Busbetriebe und der SBB sowie der Läden und Gastrobetriebe im und rund um den Bahnhof.

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