Küttigen
Trotz Explosion: Walliser ersteigert Küttiger Rebhüsli aus «Der Bestatter»

Das Rebhäuschen der Küttiger Weinbauer-Familie Wehrli, das in der 2. Folge «Stierebluet» der TV-Serie «Der Bestatter» explodiert ist, hat einen neuen Besitzer: Ein Walliser ersteigerte es auf der Online-Plattform Ricardo.

Pascal Meier
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Winzer Peter Wehrli vor dem Rebhäuschen: «Wir haben hier viele schöne Stunden verbracht.»

Winzer Peter Wehrli vor dem Rebhäuschen: «Wir haben hier viele schöne Stunden verbracht.»

Pascal Meier
Explosion am Rebberg: In der Krimi-Folge «Stierebluet» wird das Rebhäuschen ein Raub der Flammen.

Explosion am Rebberg: In der Krimi-Folge «Stierebluet» wird das Rebhäuschen ein Raub der Flammen.

Im Bieterrennen waren insgesamt vier Personen. Mit einem Höchstgebot von 350 Franken gewann die Auktion schliesslich ein Walliser, wie die Familie Wehrli auf Anfrage erklärte. Der neue Besitzer wird das Rebhäuschen noch diesen Monat abbauen und im Lötschental wieder errichten.

Das Rebhäuschen am Küttiger Hasenberg war im vergangenen Juni für eine Szene der TV-Serie «Der Bestatter» mit einem lauten Knall in die Luft geflogen. Weil die Explosion überraschend wenig Schäden hinterliess, entschied sich die Weinbauer-Familie von Peter Wehrli gegen einen Abriss. Stattdessen wurden die grösseren Schäden repariert und das rund 60 Jahre alte Häuschen im Internet versteigert.

So bleibt dieses erhalten, was im Sinne der Familie ist. An dessen Stelle entsteht derzeit ein Ersatzbau, der den Arbeitern im Rebberg nebst Schutz vor Regen und Sonne auch fliessendes Wasser und WC-Anlagen bietet.

Und hier die besten Tweets zum «Bestatter»