In Bad Zurzach war es eine 69-jährige Frau, die einer Trickdiebin auf den Leim ging. Sie wurde auf einer Quartierstrasse von einer unbekannten Frau angesprochen. In gebrochenem Deutsch wies diese die Seniorin darauf hin, dass sich eine Biene am Kragen befinde und bot sich an, diese zu entfernen.

Als sich die Unbekannte in einem Auto mit deutschen Kontrollschildern wieder entfernete, bemerkte die 69-Jährige, dass ihre goldene Halskette fehlte.

Trickdiebstähle häufen sich

Der zweite Diebstahl dieser Art ereignete sich in Rothrist, ebenfalls in einem Wohnquartier. Dort war ein 85-jähriger Mann zu Fuss unterwegs, als neben ihm ein Auto mit ausländischen Kontrollschildern hielt.

Vom Rücksitz stieg eine junge Osteuropäerin aus und fragte nach dem Weg. Aus vermeintlicher Dankbarkeit umarmte und küsste sie den verdutzten Mann. Sie schenkte ihm noch eine Halskette und verschwand dann mit dem Auto. Als der Spuk vorüber war bemerkte der Betroffene, dass seine goldene Halskette und auch die Armbanduhr fehlten.

Beide Opfer haben inzwischen bei der Kantonspolizei Aargau Anzeige erstattet.

Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei reihen sich die beiden Trickdiebstähle in eine ganze Serie gleichartiger Strraftaten ein. Betroffen sind vorwiegend ältere Menschen. Die Kantonspolizei rät ihnen, misstrauisch zu sein und sich nicht auf verdächtige Personen einzulassen. Nach polizeilichen Erkenntnissen handelt es sich bei den Täter mehrheitlich um Osteuropäer und Roma.