Aarau/Dottikon

Trickdiebe führen Verkäufer auf den Leim

Die Trickdiebe gaben an mit einer Hunderternote zu bezahlen, verzichteten dann aber auf den Kauf und nahmen Note sowie Wechselgeld mit. (Symbolbild)

Die Trickdiebe gaben an mit einer Hunderternote zu bezahlen, verzichteten dann aber auf den Kauf und nahmen Note sowie Wechselgeld mit. (Symbolbild)

Trickdiebe traten heute in einer Boutique in Aarau sowie einem Coiffeursalon in Dottikon auf und ergaunerten mit einem bekannten Trick Bargeld. Die Tat beweist: Längst gehen nicht nur ältere Menschen auf den Leim.

Die beiden Frauen und ein Mann betraten heute Freitag gegen Mittag eine Geschenk- Boutique in der Aarauer Innenstadt. Sie wählten zwei Karten aus und bezahlten diese mit einer Hundertfrankennote. Als ihnen die Verkäuferin den Restbetrag aushändigte, wollten die Kunden plötzlich nichts mehr vom Kauf wissen und gaben die Karten zurück.

Gleichzeitig schafften sie Verwirrung, wodurch es ihnen gelang, die Hunderternote und das Wechselgeld einzustecken. Danach verschwanden die drei Personen, bei denen es sich laut Beschreibung um Roma handelte. Trotz sofortiger Fahndung der Polizei blieben sie verschwunden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Geschultes Verkaufspersonal reingelegt

Offensichtlich die gleichen drei Personen tauchten keine halbe Stunde später in einem Coiffeursalon in Dottikon auf. Mit der selben Masche gelang es ihnen dort, hundert Franken zu stehlen. Obwohl die Polizei auch hier sofort die Fahndung einleitete, gelang den Dieben abermals die Flucht.

Diese beiden jüngsten Beispiele zeigen, dass sich Trickdiebe nicht scheuen, selbst geschultes Verkaufspersonal auf den Leim zu führen. Nach polizeilichen Erkenntnissen wird dabei in aller Regel
das hier beschriebene Vorgehen angewandt. Die Kantonspolizei warnt vor diesen Trickdieben, mit denen vor allem in kleineren Geschäften zu rechnen ist. (mgt/ldu)

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