Aarau
Triathlon statt Wohlfühlmorgen im Aarauer Schachenschulhaus

Am Sporttag loteten die Kinder ihre Leistungsgrenzen mit einem Triathlon aus. «Die meisten Kinder wissen nicht, wie viel sie sich zutrauen können, und merken, dass mehr möglich ist, als sie gedacht hätten», sagt Schulsozialarbeiter Christoph Alder.

Heidi Hess
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Die Sieger im Team-Triathlon beim Wechsel von der Velo- auf die Laufdistanz.

Die Sieger im Team-Triathlon beim Wechsel von der Velo- auf die Laufdistanz.

Heidi Hess

Der Sporttag des Schachenschulhauses sollte mehr als ein «Wohlfühlmorgen» werden, meinte Daniel Mettauer, Schulleiter im Schachen. Er war es, zweifellos. Die Triathlon-Premiere an einem Sporttag in Aarau ist gelungen.

Für die Erst- bis Drittklässler, die am Morgen einen Vierkampf (60-Meter- Lauf, Ballwurf, Weitsprung, 400-Meter- Lauf) im Leichtathletikstadion im Schachen absolvierten, genauso wie für die Viert- bis Sechstklässler, die gleichzeitig einen Triathlon machten. Die meisten wohl zum ersten Mal. Sie durften sich für die einzelnen Disziplinen in Dreierteams organisieren. Dafür entschieden sich vor allem die Jüngeren. Zwanzig Mädchen und Buben aber legten die gesamte Triathlondistanz (100 Meter Schwimmen, acht Kilometer auf dem Velo, 1900 Meter Laufen) alleine zurück. Sie wussten danach, was sie geleistet hatten. Das konnte man in den erschöpften und mehr noch in den stolzen und zufriedenen Mienen lesen.

Gerade das freue ihn besonders, sagte Christoph Alder, Schulsozialarbeiter und Mitorganisator des Sporttages, dass so viele Kinder die gesamte Distanz alleine in Angriff genommen hätten. Sieger aber seien alle: «Die meisten Kinder wissen nicht, wie viel sie sich zutrauen können, und merken, dass mehr möglich ist, als sie gedacht hätten.» Die Leistungen, die die Kinder an diesem Tag erbracht hätten, seien durchaus altersgerecht und entsprächen auch den Anforderungen des Lehrplans.

Unfälle gab es keine. Sugus aber erhielten am Nachmittag nach den Fussballspielen alle. Auch diejenigen, die weder Wanderpokal (Fussball) noch Medaille (Vierkampf und Triathlon) errungen hatten. Damit war der sommerliche Schachensporttag durchaus auch ein Wohlfühltag. (HHS)

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