Otto Ineichen

Trauer um Otto Ineichens Tod in der Otto’s-Filiale in Buchs

Beat Heinzer Filialleiter Otto's in Buchs

Beat Heinzer Filialleiter Otto's in Buchs

Beat Heinzer, Otto’s-Filialleiter, erfuhr zuerst von seinen Angestellten vom Ableben des «Patrons». Aber erst als er eine Mail von der Geschäftsleitung bekam, wurde ihm richtig bewusst, dass ein guter Freund verstorben ist.

«Gegen 12.20 Uhr fanden Mitarbeiter online eine Nachricht, dass Otto Ineichen tot sei. Ich konnte das nicht glauben. Ich dachte nur: ‹Das darf nicht wahr sein›», erklärt Otto's-Filialleiter Beat Heinzer seine erste Reaktion. Doch eine halbe Stunde später kam ein Fax von der Geschäftsleitung, die Ineichens Ableben bestätigte.

«Erst als ich es mit eigenen Augen sah, glaubte ich es», sagt Heinzer. Er zögerte keine Sekunde und trug allen Angestellten auf, einen kleinen Trauerfloor an ihrer Weste anzubringen, «als Wertschätzung unseres Patrons», wie es der 63-jährige Filialleiter formuliert. Er hätte auch die Otto's-Fahnen vor der Filiale auf Halbmast gesetzt, doch das war nicht möglich.

Ineichen und Heinzer sind langjäjhrige Freunde

Heinzer und Ineichen kannten sich bereits seit 16 Jahren: «Als 1996 die Filiale in Wohlen eröffnet wurde, spielte ich zur Feier auf meiner Drehorgel. Das imponierte Ineichen. Seither kannten wir uns.» Zudem verband die Politik die beiden Herren. «Als Ineichen für den Nationalrat kandidieren wollte, fragte er mich um Rat an, da ich 16 Jahre lang Gemeinderat in Zetzwil war», sagt Heinzer.

Er und seine Frau trafen sich mit dem Ehepaar Ineichen einige Male pro Jahr zum Nachtessen. Sie hätten eine gute und intensive Freundschaft geführt, so der 63-Jährige. «Ich hatte einen hohen Stellenwert bei ihm und er bei mir», sagt Heinzer. Er sei ein grosser Mensch gewesen, eine Vaterfigur. «Er war eine sozial sehr kompetente Persönlichkeit. Es ist ein unendlicher Verlust, dass er nicht mehr unter uns weilt.»

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