Kirchenrat

Tod von Pfarrer Kurt Walti: Die Schürmatt trauert um einen Mann der ersten Stunden

In 19 Gebäuden am Dorfeingang von Zetzwil betreut die Stiftung Schürmatt beeinträchtigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In 19 Gebäuden am Dorfeingang von Zetzwil betreut die Stiftung Schürmatt beeinträchtigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In Aarau ist im 91. Lebensjahr der Pfarrer Kurt Walti gestorben. Er war 20 Jahre lang Sekretär des Kirchenrates der Aargauer Reformierten. Ein Nachruf auf Walti, der sein Umfeld massgeblich prägte.

«Ab 1960 realisierte er als Projektleiter und Baukommissionspräsident die Bauten für das Wohnheim mit Schule in Zetzwil», hat der Stiftungsrat der Schürmatt in die Todesanzeige geschrieben. Pfarrer Kurt Walti war an vorderster Front bei der Gründung der Institution dabei, die heute mit 450 Mitarbeitenden an 14 Standorten im Aargau 550 kognitiv- und mehrfachbeeinträchtigte sowie entwicklungsverzögerte Kinder und Erwachsene betreut.

Kurt Walti hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Schürmatt ins Wynental gekommen ist. «Wir sind dankbar, dass Sie ein grosses, wunderbares Stück Land gekauft haben», meinte der damaligen Stiftungsratspräsident Rolf Kaspar anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums im Jahr 2015. «Deshalb sind wir hiergeblieben, sind wir hier in Zetzwil beheimatet.»

Mit Sorgfalt, Konstanz und Weitsicht

Pfarrer Walti hat nicht nur beim Bau der Schürmatt eine wichtige Rolle gespielt, er war auch während 24 Jahre (1965 bis 1989) deren Stiftungsratspräsident. Mit Sorgfalt, Konstanz und Weitsicht habe er «den Grundstein für die erfreuliche Entwicklung der Stiftung im Dienste der behinderten Menschen gelegt», stand in der Todesanzeige.

Kurt Walti trat 1956 seine erste Pfarrstelle in Densbüren an. Ab 1965 war er in Birr tätig. 1974 wurde er Theologischer Sekretär des Kirchenrats. «Bis zu seiner Pensionierung 1994 prägte er die Reformierte Landeskirche Aargau massgeblich», heisst es in einer Würdigung aus Anlass seines Todes am 13. Juli.

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