Aarau
Tod durch Tampon: Frauenarzt erklärt, wie das passieren kann

Eine junge Britin starb vor wenigen Tagen – nachdem sie das erste Mal einen Tampon verwendet hatte. Sie starb an einem toxischen Schocksyndrom. Ein Aarauer Frauenarzt erklärt, wie es dazu kommen konnte.

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Die 14-jährige Britin Natasha Scott-Falber ist vor wenigen Tagen gestorben, weil sie einen Tampon verwendete. Diese Diagnose verunsichert viele junge Frauen. Der Aarauer Frauenarzt Christian Alder beruhigt aber: Tampons sind sicher, solange man sie täglich wechselt, sagt er.

Der Arzt erklärt, wie es zum toxischen Schocksyndrom kommt. Es könne sich entwickeln, wenn Bakterien zu lange in der Körperhöhle liegen bleiben.

Christian Alder weiter: «Und bei einem Tampon besteht natürlich diese Gefahr. Aber das ist etwas, das fast nie vorkommt und vor dem man eigentlich nicht Angst haben muss.» Es kommt alle paar Jahre auf der ganzen Welt einmal vor.

Viele junge Frauen tragen den Erreger in sich, wissen aber trotzdem nichts über die Gefahr. Das zeigt eine Umfrage von Tele M1 bei jungen Frauen im Mittelland. «Nein, davon habe ich noch nie gehört», sagt ein Mädchen etwa. (pz)