Auenstein

Temporeduktion im Kampf gegen den Lärm? Gemeinderat äussert sich zu Autoposern

Im Sommerhalbjahr sind «Autoposer» wieder öfter unterwegs – das sorgt für Unmut in der Aargauer Bevölkerung. (Symbolbild)

Im Sommerhalbjahr sind «Autoposer» wieder öfter unterwegs – das sorgt für Unmut in der Aargauer Bevölkerung. (Symbolbild)

In einer Online-Petition auf www.petitio.ch hatten sich der Auensteiner Hans-Peter Ott und 190 Mitunterzeichnende an den Gemeinderat gewandt – mit der Bitte, etwas gegen den ausufernden Auto- und Töfflärm zu unternehmen.

Ganz besonders störend ist offenbar die Situation Ausgangs Dorf Richtung Biberstein. In der aktuellen Ausgabe des Mitteilungsblatts «A-Post» nehmen die Behörden nun Stellung: «Der Gemeinderat hat volles Verständnis für das Anliegen der Petitionäre und unterstützt dieses», heisst es. Aber: Weil es sich um eine Kantonsstrasse handle, könne die Gemeinde selber nur beschränkt etwas unternehmen. Der Gemeinderat sei deshalb ein weiteres Mal beim kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) vorstellig geworden. Man erwarte vom Kanton «vermehrt Polizeikontrollen und erneute Überprüfung der Signalisation; nicht nach Faustregeln, sondern nach effektiven Wahrnehmungen».

Es sei «unbestritten, dass Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Biberstein in das Dorf einfahren, vor den ersten Häusern Gänge herunterschalten und mit entsprechenden Immissionen bergwärts in die Rütigasse einfahren». Als eine mögliche Lösung schwebt dem Gemeinderat offenbar eine Temporeduktion zwischen dem Dorfausgang und dem TCS-Parkplatz auf der Strecke nach Biberstein vor. (nro)

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