Aarau
Telli, Natur und Kultur über zwei Generationen

Die Ausstellung «Dazwischen» im Gemeinschaftzentrum Telli zeigt Fotos aus dem Telli-Quartier von Peter Frey und Sarah Keller. Sie wurde am Freitag eröffnet.

Von Sonja Furter
Merken
Drucken
Teilen
Im Gemeinschaftszentrum Telli wurde die Fotoausstellung "Dazwischen" eröffnet.
6 Bilder
Innen, aussen, dazwischen - eine Frage der Perspektive
Im Foyer des GZ Telli konnten die Fotografien bewundert werden
Hans Bischofberger, (Leiter GZ), Peter Frey, Sarah Keller, Hanspeter Hilfiker (Stadtrat), von links (1)
Begrüssung durch Stadtrat Hanspeter Hilfiker.
Natürlich gab es auch ein üppiges Apero-Buffet

Im Gemeinschaftszentrum Telli wurde die Fotoausstellung "Dazwischen" eröffnet.

Sonja Furter

Ein Blick durch die Fensterscheibe in den Garten, ein Kreisel, wunderbare Aussicht über eine Autogarage, ein dicker Baumstamm vor dem Hochhaus – die Fotografien von Peter Frey und Sarah Keller zeigen das Telli-Quartier aus der Perspektive zwischen Natur und Kultur. «Die Fotografie vom Fenster ist mein Lieblingsbild, weil innen und aussen gegeneinander verdreht sind», erklärte Fotografin Sarah Keller. Aufgenommen hat sie es im Gang eines Hauses, die Glasscheibe öffnet den Blick hinaus in die Natur, auf die Bäume. Die Vogel-Aufkleber, die an der Scheibe haften, scheinen wie echte Vögel in den Ästen der Bäume herum zu fliegen.

Kellers Fotografien sind farbig gedruckt und alle ohne Titel. Die von Peter Frey sind querformatig, schwarzweiss. «Dies drückt auch den zeitlichen Unterschied aus», erklärte Frey, «meine Bilder zur Telli sind 1985 entstanden. Schon damals hat mich das Thema Natur und Kultur beschäftigt.» Eine Generation später beschäftigte sich auch Sarah Keller unter dem gleichen Gesichtspunkt fotografisch mit dem Telli-Quartier.

Fünf Gemeinsamkeiten hätten der Visuelle Gestalter Frey und die Fotografin Keller, führte Stadtrat Hanspeter Hilfiker in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung aus. Beide sind in Aarau aufgewachsen, haben früh den Weg zur Fotografie gefunden und sind als Lehrer an der Schule für Gestaltung Aargau in Aarau tätig. Beide Künstler fasziniert das Zusammenspiel zwischen Kultur und Umwelt und sie sind seit mehreren Jahren Mitglied in der städtischen Kulturkommission. Da viele Besucher der Vernissage aus der Telli stammten, dürften ihnen die gezeigten Bildausschnitte vertraut gewesen sein. Die jüngste Tellianerin – die 5 Wochen alte Lina – wurde speziell begrüsst. «Seit über 40 Jahren sind wir hier im Gemeinschaftszentrum Telli mit verschiedenen Aktivitäten präsent», sagte Zentrumsleiter Hans Bischofberger. Die Ausstellung ist bis im Herbst 2016 im Gemeinschaftszentrum Telli zu besichtigen.