Aarau

SVP lüftet das Geheimnis: Simon Burger soll in den Stadtrat

Simon Burger.

Simon Burger.

Die SVP Aarau-Rohr hat wenige Tage nach der Rücktrittsankündigung ihrer Stadträtin Regina Jäggi einen möglichen Nachfolger präsentiert. Es handelt sich um Einwohnerrat Simon Burger.

Das Wahlkarussell für den Stadtrat Aarau dreht sich weiter: Nach der überraschenden Rücktrittserklärung durch SVP-Stadträtin Regina Jäggi hat die SVP Aarau-Rohr ihr Vor-Nominationsverfahren am Dienstag abgeschlossen. Fraktion, Parteileitung und die "Arbeitsgruppe Wahlen" empfehlen der Generalversammlung im Februar Einwohnerrat Simon Burger als ihren Kandidaten für die Stadtratswahlen 2017.

Der 41-jährige Simon Burger politisiert seit 2013 im Einwohnerrat und ist Mitglied der Parteileitung. "Er hat den Kurs der Stadtpartei massgeblich geprägt und nimmt eine sehr aktive Rolle in der Fraktion und im Einwohnerrat ein", so die SVP in einer Medienmitteilung. "Simon Burger gilt als versierter Sachpolitiker, dossiersicher, strategisch denkend und gradlinig. Er vertritt eine klare bürgerliche und verlässliche Politik."

Simon Burger ist Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK) des Einwohnerrates. Er ist überdies Mitglied der Fachkommission Migration und Asyl der SVP Schweiz und ausserdem beratend für die Kantonalpartei tätig.  

Simon Burger ist studierter Jurist mit Anwaltspatent. "Als Leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm verfügt er über ausgewiesene Führungserfahrung", so die SVP. "Er ist aber auch mit den Verwaltungsabläufen bestens vertraut und mit den kantonalen Behörden vernetzt. Damit ist Simon Burger prädestiniert, als künftiger Vertreter in der Aarauer Exekutive zu wirken."

Simon Burger ist verheiratet und Vater von zwei kleinen Mädchen. Vor der Geburt seiner Kinder ging er ausgedehnten Reisen nach. Heute ist er in seiner Freizeit als passionierter Angler immer wieder an heimischen Gewässern anzutreffen.  

"Ob die SVP ebenfalls Anspruch auf das Stadtpräsidium erhebt, war bislang nicht Gegenstand der parteiinternen Diskussionen", schreibt die SVP. "Grundsätzlich erachtet es die SVP als äusserst ambitiös und mutig, mit einem Stadtratsneuling sogleich Anspruch auf das Stadtratspräsidium zu erheben. Die SVP wird aber genau verfolgen, wie sich die restlichen Parteien in dieser Frage verhalten. Eines ist jedoch unbestritten: Burger würde zweifellos über das erforderliche Rüstzeug verfügen." (nro)

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