Küttigen
SVP-Grossrat entschuldigt sich bei SP-Frau für «Schreckgespenst»

In einem Leserbrief bezeichnete der Küttiger SVP-Präsident Daniel Wehrli die SP-Ortspräsidentin Marianne Schmid als «Schreckgespenst». Nun entschuldigt er sich bei Schmid, die die Affäre nun als abgeschlossen betrachtet.

Roman Michel
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Knatsch in Küttigen: SVP-Grossrat Daniel Wehrli beleidigt SP-Präsidentin Marianne Schmid

Knatsch in Küttigen: SVP-Grossrat Daniel Wehrli beleidigt SP-Präsidentin Marianne Schmid

AZ

Es geschah anfangs Dezember im Anschluss an die Gemeindeversammlung zum Projekt Zukunftsraum Aarau. Nachdem die SP das Referendum gegen den Entscheid des Volkes weiterhin eigenständig zu bleiben, ergriffen hatte, bezeichnete SVP-Grossrat Daniel Wehrli die SP-Ortspräsidentin Marianne Schmid in einem Leserbrief als «Schreckgespenst».

Die Wortwahl löste im ganzen Dorf heftige Reaktionen aus. Schmid selbst zeigte sich «etwas verwundert» über die Reaktion ihres Kollegen. Dieser zieht seine Worte nun zurück, wie «Tele M1» berichtet: «Ich will mich öffentlich dafür entschuldigen. Die Worte waren nicht gegen die Frau gerichtet, sondern zum Gesamten.»

Damit sind die Wogen in Küttigen aber noch nicht ganz geglättet - vom Referendum der SP hält Wehrli weiterhin nichts. Immerhin, Schmid nahm die Entschuldigung des SVP-Ortspräsidenten an, für sie ist die Affäre abgeschlossen: «Ich fühle mich nicht verletzt.»