Aarau
Suzanne Marclay-Merz: «Die Unterfluranlagen sind die Zukunft»

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Aarau hat jetzt einen Kehricht-Kran.

Aarau hat jetzt einen Kehricht-Kran.

«Die Unterfluranlagen sind die Zukunft», erklärte Stadträtin Suzanne Marclay-Merz (Bild links). In Aarau gibt es bereits sechs solche Güselanlagen: fünf städtische (etwa an der Kasinostrasse) und eine Private (im Aeschbachquartier). Drei weitere unterirdische Sammelstellen sollen folgen. Am Montag werden die Anwohner der Projekte vor dem «Sunrise»-Laden am Holzmarkt (statt des Veloständers), auf dem Färberplatz (statt der Testanlage) und an der Asylstrasse (beim Haldentor) orientiert.

Gestern ging es allerdings nicht um die Neubauten, sondern um ein Multifunktionsgerät, das seit Dezember in Aarau im Einsatz ist. Einen 460 000 Franken teuren Lastwagen mit einem Kehricht-Kran (allein Letzterer kostete 150 000 Franken). Chauffeur Patrick Bolliger demonstrierte in Anwesenheit von Stadträtin Marclay und Werkhof-Chefin Regina Wenk, wie die rund eine Tonne schweren Unterflurgefässe gehoben und in den Container auf dem «Volvo» geleert werden.

Vorerst geschieht dies jeweils freitags. Später sollen – man liebt die Perfektion – elektronische Füllstandsanzeiger (Smart City) eingebaut werden. Die Aarauer leeren auch die bisher einzige Unterfluranlage in Suhr. Ihr neuer Lastwagen kann multifunktional eingesetzt werden, etwa auch im Winterdienst mit Salzsteuer-Aufleger. (uhg)