Aarau
Süsse Verführung: Cupcake-Take-away zieht an den Graben

Die Modeboutique MAGGS ist bereit, zwanzig Quadratmeter ihres Ladengeschäfts freizuräumen. Am Graben 33 in Aarau will sich ein Cupcake-Take-away einmieten.

Hubert Keller
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Shop-in-Shop: In der Boutique MAGGS (Mitte) ein Cupcake-Laden eingerichtet werden.

Shop-in-Shop: In der Boutique MAGGS (Mitte) ein Cupcake-Laden eingerichtet werden.

Ueli Wild

Das Baugesuch für den Restaurationsbetrieb ohne Alkoholausschank liegt gegenwärtig im Rathaus auf. Gesuchstellerin ist die Firma Cupcake Affair Zürich. Integriert in die Modeboutique ist eine Theke vorgesehen, an der man die kleinen feinen Törtchen, die Cupcakes, in Empfang nehmen kann.

Das Geschäft soll nach dem Shop-in-Shop-Konzept geführt werden – und ist so klein wie die Cupcakes, die ab November über die Theke gehen sollen. Doch wohl ebenso fein. Dies verspricht jedenfalls Melanie Jones, die zusammen mit ihrem Mann Gareth vor fünf Jahren im Zürcher Niederdorf die erste Filiale eröffnete. Die Einrichtung sei lieblich, in feinen Rosa- und Braun-Tönen gehalten. Die Geschäftsführerin spricht von modernem, elegantem Vintage-Stil und edlen Möbeln, schlichtem Licht und einer Tapetenwand mit Blumen. Im Laden selber wird es nur zwei Sitzplätze haben. Jones hofft, dass nächstes Jahr auch auf dem Boulevard ein paar wenige Sitzplätze angeboten werden können.

«Als wir unsere erste Cupcake-Filiale eröffneten, standen die Kundinnen und Kunden Schlange, als hätten sie auf uns gewartet», sagt Melanie Jones. Den Cupcakes begegnete sie vor einigen Jahren, als sie in England lebte. Sie sei hin und weg gewesen von den zuckersüssen, kleinen Törtchen. Es war der Anstoss, dass sich die diplomierte Gastronomin selbstständig machte. Nach Zürich wurde im Februar 2013 die zweite Filiale in Bern und ein Jahr später jene in Basel eröffnet, der Heimatstadt von Melanie Jones.

Der Haupteingang zum Graben gehört weiterhin dem MAGGS. Ihren Cupcake-Laden erreiche man zwar durch die gleiche Tür, erklärt Jones, doch der direkte Weg zu den Cupcakes führe durch einen Seiteneingang. Nebst den kleinen, bunt verzierten Kuchen zum Mitnehmen würden Kaffeegetränke und kalte Getränke wie Limonaden angeboten. «Die Cupcakes können in allen möglichen Farben und mit ebenso vielen Verzierungen variiert werden», sagt Melanie Jones. Sie spricht vom Jö-Effekt, den die Süssigkeiten bei den Kunden auslösten.