Aarau

Suhrebrücke: Behinderungen sind nicht zu vermeiden

1979 begannen die Baurbeiten an der Suhrebrücke.

1979 begannen die Baurbeiten an der Suhrebrücke.

Heute Nacht beginnt die Sanierung des Knotens Suhrebrücke. Sie dauert bis Frühling 2012. Verkehrsbehinderungen sind nicht zu vermeiden. Sie sollen jedoch auf das absolute Minimum beschränkt werden.

Wer kann, sollte den Knoten Suhrebrücke in Aarau – Anschluss Rohr/ Telli an den Stadtzubringer T5 – in den nächsten Wochen meiden. Zumindest in den Spitzenverkehrszeiten zwischen 7 und 8 Uhr am Morgen und 17 und 18 Uhr am Abend. Die vor 30 Jahren in Betrieb genommene, stark befahrene Kreuzung wird bis im Frühling 2012 umfassend saniert und mit verschiedenen Massnahmen leistungsfähiger gemacht.

Behinderungen nur ein halbes Jahr

Dabei sind Verkehrsbehinderungen nicht zu vermeiden. Sie werden jedoch auf das absolute Minimum beschränkt und dauern lediglich ein halbes Jahr. Bereits ab September dürfte der Knoten wieder weitgehend normal befahrbar sein. Mit Ausnahme der T5-Einfahrtsrampe in Richtung Stadt, welche erst in der letzten Bauphase im Frühling 2012 saniert wird.

Die Einrichtung der Baustelle beginnt bereits in den Nächten von (heute) Donnerstag auf Freitag sowie Freitag auf Samstag. Damit die nötigen Gerüste für die Sanierung und den Ausbau der Brückenbauwerke montiert werden können, wird die Aaretalstrasse (T5) im Knotenbereich jeweils ab 21 bis 5 Uhr gesperrt. Die Umleitung erfolgt örtlich über die Kreuzung.

Ebenfalls bereits diese Woche erfolgt der «Umbau» im vordersten Abschnitt der Tellistrasse. Vom Kreisel Neumattstrasse bis zum Kreisel Telli wird die rechte (südliche) Strassenhälfte zur Busspur signalisiert. So will man dem öV in der Sanierungsphase einen Vorteil verschaffen und vermeiden, dass die Busse im Stau stecken bleiben. Die bisherige Busspur auf der rechten (nördlichen) Strassenhälfte wird vorübergehend aufgehoben, damit hier der Privatverkehr zweispurig verkehren kann.

Bergwärts nur eine Spur

Am Montag, 4. April geht es mit der Sanierung des Knotens Suhrebrücke richtig los. Als Erstes wird die Lichtsignalanlage abgebaut. Sie wird bis im September durch eine neue, wesentlich leistungsfähigere Anlage ersetzt. Die erste Bauphase erstreckt sich bis in die erste Juni-Woche. In dieser Zeit werden die Mittelinseln abgetragen, die Brückenplatten saniert und der Belag ersetzt. Die einschneidendste Verkehrsbehinderung während dieser Zeit betrifft die Rampe vom Tellikreisel zum Knoten. Statt wie bisher drei gibt es hier vor-übergehend nur noch eine Spur. Mit Verkehrsposten – in der ersten Zeit werden vier Personen auf der Kreuzung postiert – hofft man, die Staus dennoch in einem ertragbaren Rahmen halten zu können.

In der zweiten Bauphase, die bis Mitte September dauert, werden die Anschlussbauwerke saniert und ausgebaut. Dabei werden unter anderem die Ausfahrt Telli/Rohr und die T5-Einfahrt in Richtung Hunzenschwil verbreitert. Die T5-Ausfahrt Telli/Rohr ist während dieser Zeit nur einspurig befahrbar.

Aufatmen im September

Im September sind die Sanierungsarbeiten so weit abgeschlossen, dass der Knoten wieder fast normal befahren werden kann. Weil dann auch die neue Lichtsignalanlage bereits in Betrieb ist, sollten sich die Verkehrsbehinderungen den Winter über in Grenzen halten.

Das gilt auch für die letzte Bauphase im Frühling 2012. In dieser Zeit werden die neuen Mittelinseln gebaut und die Beläge erneuert. Dabei müssen die T5-Einfahrt in Richtung Aarau sowie die Ausfahrt Rohr/Buchs zeitweise gesperrt werden. Sonst kann der Verkehr dann aber mit nur wenigen Einschränkungen über den Knoten fliessen.

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